
Elbe: Güterschiffe stehen wegen Niedrigwasser wohl bis September still
Niedrigwasser wegen Dürre Bis September können auf Oberelbe wohl keine Güterschiffe mehr fahren Noch für viele Wochen bleibt das Wasser in der Elbe voraussichtlich zu niedrig, um darauf Güterverkehr fahren zu lassen,...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Niedrigwasser wegen Dürre Bis September können auf Oberelbe wohl keine Güterschiffe mehr fahren Noch für viele Wochen bleibt das Wasser in der Elbe voraussichtlich zu niedrig, um darauf Güterverkehr fahren zu lassen, teilt ein Verband mit. Woanders sind noch Schiffe unterwegs – wenn auch mit deutlich weniger Ladung. 29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Niedrigwasser der Elbe in Dresden am 13. Juli Foto: Katharina Kausche / dpa In mehreren deutschen Flüssen wie dem Rhein oder der Donau steht zurzeit das Wasser niedrig – auf der Elbe müssen Schifffahrer nun drastische Konsequenzen ziehen: Von Tschechien bis nach Magdeburg können bis voraussichtlich September keine Güterschiffe mehr fahren.
Die Einzelheiten
Aktuell sei eine wirtschaftliche Güterschifffahrt auf der Oberelbe nicht möglich, daher seien zurzeit keine Schiffe unterwegs, teilte der Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe (SBO), Heiko Loroff, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Transporte warten in HäfenZwar kenne man diese Situation aus den Sommermonaten vergangener Jahre . »Allerdings hatten wir in diesem Jahr bereits sehr früh einen sehr geringen Elbpegel (ab Ende April), sodass wir es nicht geschafft haben, alle Transporte rechtzeitig an ihr Ziel zu bringen«, erklärte Loroff.
Vor allem Großraum- und Schwertransporte warten daher in den Häfen auf einen höheren Wasserstand, da sie nicht auf Schiene oder Straße ausweichen können. Bei Wasserständen unter 1,0 Meter fahren laut Loroff keine Güterschiffe über die Elbe – am Pegel in Dresden waren es am Morgen 68 Zentimeter. »Wir hoffen natürlich auf schnellstmögliche Besserung der Situation, realistisch gesehen wird das jedoch sicherlich nicht vor September passieren«, sagte Loroff.
Der vorhandene Schiffsraum sei in schiffbare Fahrgebiete verlegt worden. Erst wenn die Oberelbe wieder dauerhaft nutzbar sei, würden sie zurückgeführt. Bis dahin nutzten die SBO Straße und Schiene.
Was Experten sagen
Einschränkungen gab es zuletzt auch für die Ausflugsschiffe der Weißen Flotte in Dresden. Teilweise waren die Dampfer nur auf einer Linie im Stadtgebiet unterwegs, Fahrten Richtung Meißen und Sächsische Schweiz mussten ausfallen. Sie können bei Pegelständen ab mindestens 50 Zentimetern fahren.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




