
Elbphilharmonie in Hamburg: Besuch der Plaza soll bald Eintritt kosten
Hamburger Wahrzeichen Besuch der Elbphilharmonie-Plaza soll bald Eintritt kosten Wer die Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie kostenfrei betreten möchte, hat noch etwas mehr als drei Monate Zeit. Danach will...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hamburger Wahrzeichen Besuch der Elbphilharmonie-Plaza soll bald Eintritt kosten Wer die Aussichtsplattform der Hamburger Elbphilharmonie kostenfrei betreten möchte, hat noch etwas mehr als drei Monate Zeit. Danach will die Stadt 3 bis 5 Euro für den Zutritt zu ihrem größten Balkon kassieren. 07 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Außenansicht der Fassade der Elbphilharmonie Foto: Christian Charisius / dpa Der Bau der Elbphilharmonie hat fast 800 Millionen Euro verschlungen. Nun soll entgegen früherer Zusagen auch der Eintritt auf die Aussichtsplattform in wenigen Monaten nicht mehr kostenlos sein.
Die Einzelheiten
Der allgemeine Eintritt soll fünf Euro kosten, ermäßigt drei Euro. Die Erhebung des Eintritts sei unvermeidlich, hieß es. Wie ein Sprecher der Kulturbehörde der Nachrichtenagentur dpa sagte, soll der Eintritt vom 5.
Oktober an gezahlt werden müssen. Die Pläne sind Teil des Haushaltsentwurfs des Senats. Dieser geht im nächsten Schritt an die Hamburgische Bürgerschaft, wo er nach mehreren Beratungsrunden in Ausschüssen dann voraussichtlich im Dezember vom Parlament endgültig verabschiedet werden soll.
Die Plaza in 37 Metern Höhe auf der achten Etage wurde Ende 2016 eröffnet. Zuletzt hatte ein Behördensprecher immer wieder betont, dass ein Eintritt eigentlich von Anfang an geplant war. Bislang mussten Besucherinnen und Besucher sich zwar ein Ticket für die Plaza holen, das war aber kostenlos.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Offenbar Kabelbrand unter der Bühne: Konzert in der Elbphilharmonie nach Feueralarm abgebrochen London Symphony Orchestra in der Elbphilharmonie: Asche rieselt über unser aller Haupt Von Harald Nicolas Stazol Joshua Bell in der Elbphilharmonie: Ich gehe jetzt in den Garten und verbrenne meine Geige Von Harald Nicolas Stazol Die Aussichtsplattform ist eines der meistbesuchten Wahrzeichen der Stadt. Im vergangenen Jahr haben mehr als 2,2 Millionen Menschen die Plaza besucht und den kostenlosen Ausblick über Hafen und Stadt genossen. Täglich kommen bis zu 17.
000 Menschen auf den Rundweg mit Weitblick. Die Plaza liegt genau zwischen der Ziegel- und der Glasfassade des imposanten Konzerthauses mit dem wellenförmigen Dach. Der damalige Bürgermeister und spätere Bundeskanzler Olaf Scholz hatte in seiner Rede zur Eröffnung der Elbphilharmonie den Bürgern versprochen: »Jede Hamburgerin und jeder Hamburger kann ab heute hier herkommen und sagen: Das ist unser Balkon, der größte der Stadt.
« Und: »Die Plaza ist ein öffentlicher Ort, frei zugänglich für jedermann und jede Frau. «Kostenexplosion beim BauUrsprünglich sollte das Konzerthaus 2010 fertiggestellt werden, es wurde 2017 eingeweiht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





