
Energiewende: Wärmepumpen heizen mittlerweile drei von vier Neubauten
Energiewende Drei von vier Neubauten heizen mit Wärmepumpe Wärme aus der Umwelt überzeugt immer mehr Häuslebauer. Während sich der Anteil der Wärmepumpen innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelte, ist der Anteil...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Energiewende Drei von vier Neubauten heizen mit Wärmepumpe Wärme aus der Umwelt überzeugt immer mehr Häuslebauer. Während sich der Anteil der Wärmepumpen innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelte, ist der Anteil von Gasheizungen stark gesunken. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wärmepumpe vor einem Haus in Essen: Vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern im Einsatz Foto: Robert Poorten / IMAGO Ein Großteil der neuen Wohngebäude in Deutschland wird mittlerweile mit Wärmepumpen beheizt. Knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der rund 58.
Die Einzelheiten
900 Wohngebäude, die 2025 fertiggestellt wurden, nutzten hauptsächlich Wärmepumpen für Heizenergie, teilte das Statistische Bundesamt mit. Binnen zehn Jahren hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt: 2015 waren Wärmepumpen erst in gut 31 Prozent der 105. 600 errichteten Wohngebäude die dominierende Heiztechnik.
Wärmepumpen nutzen zum Heizen Geo- und Umweltthermie, die zu den erneuerbaren Energiequellen zählen. Wärmepumpen kommen vor allem in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz, schreiben die Statistiker, weniger in Gebäuden mit vielen Wohnungen. In rund 78 Prozent aller 2025 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäuser wurde hauptsächlich eine Wärmepumpe für Heizenergie genutzt.
Mehr zum Thema Vergleich mit dem Ausland: Darum sind Wärmepumpen in Deutschland so teuer Von Matthias Kaufmann und Jens Radü Frei stehend, viel Platz, ein Garten: Der Traum vom Haus auf dem Land – so sieht die Wirklichkeit aus Aufgezeichnet von Henning Jauernig Inzwischen werden demnach knapp vier von fünf neu gebauten Wohngebäuden (78,2 Prozent) überwiegend mit erneuerbarer Energie beheizt. 2015 waren es erst 38 Prozent. Dazu zählen neben Erd- oder Luftwärmepumpen auch Holz, etwa in Pelletheizungen oder Kaminöfen, Solarthermie, Biogas und Biomethan.
Was Experten sagen
Erdgas wurde in neuen Wohngebäuden 2025 nur noch in gut 10 Prozent als Hauptenergiequelle eingesetzt. Zehn Jahre zuvor lag der Anteil noch bei über 50 Prozent. Fernwärme folgt als drittwichtigste Quelle mit einem Anteil von gut acht Prozent im vergangenen Jahr.
Ölheizungen wurden nur noch in einem Bruchteil der Neubauten eingebaut (0,3 Prozent). Im Bestand dominieren die FossilenGanz anders sieht es im Bestand aus: Hier dominiert Erdgas als primärer Energieträger: Mehr als die Hälfte (53,9 Prozent) der Wohngebäude werden damit beheizt, schreibt das Statistische Bundesamt auf Basis des Zensus 2022. Bei rund einem Viertel (24,7 Prozent) kam zudem Heizöl zum Einsatz.
Erneuerbare Energien spielten im Bestand mit einem Anteil von gut zehn Prozent eine untergeordnete Rolle. Der Gebäudesektor ist zentral, um das Ziel der Klimaneutralität in Deutschland bis 2045 zu erreichen, er verursacht rund ein Drittel der CO2-Emissionen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





