
Erdbeben in Venezuela: „Keiner weiß, ob und wann er Hilfe bekommt“
Erdbeben in Venezuela : „Keiner weiß, ob und wann er Hilfe bekommt“ Von Tjerk Brühwiller, Catia del Mar 27.06.2026, 10:47Lesezeit: 4 Min. Junge Männer suchen in einer ausgebrannten Markthalle in Catia del Mar nach...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erdbeben in Venezuela : „Keiner weiß, ob und wann er Hilfe bekommt“ Von Tjerk Brühwiller, Catia del Mar 27. 2026, 10:47Lesezeit: 4 Min. Junge Männer suchen in einer ausgebrannten Markthalle in Catia del Mar nach brauchbaren Waren.
Tjerk BrühwillerCatia del Mar an der Karibikküste wurde von den Erdbeben stark getroffen. Überlebende plündern Läden, um an Lebensmittel zu kommen. Denn sie warten verzweifelt auf staatliche Hilfen.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App An der venezolanischen Karibikküste herrscht Chaos. Auf der Hauptstraße von Catia del Mar versucht eine Gruppe, in einen Lebensmittelladen zu gelangen. Kaum ist das Metalltor aufgebrochen, drängt die Meute ins Innere.
Wenig später kommen die Ersten mit Lebensmitteln hinaus: Eier, Maismehl, Süßgetränke, einige gar mit Fleisch, das sie eilig davontragen. Einige Meter weiter wird vor den Augen der Sicherheitskräfte ein weiteres Geschäft geplündert. Ein paar Schritte weiter steht auf dem Rollladen einer Bäckerei geschrieben: „Bereits geplündert“.
Catia del Mar liegt im Bundesstaat La Guaira, nur wenige Kilometer vom internationalen Flughafen Maiquetía entfernt, der die Hauptstadt Caracas bedient und ebenfalls beschädigt ist. Hier an der venezolanischen Karibikküste haben die schweren Erdbeben vom Mittwoch den größten Schaden angerichtet. Hunderte von Gebäuden sind eingestürzt oder schwer beschädigt.
Was Experten sagen
Die Region gleicht einem Kriegsgebiet, als wäre ein Bombenhagel auf sie niedergegangen. Tausende Todesopfer werden befürchtet. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Die Überlebenden versuchen, an Lebensmittel zu kommenUnter denen, die überlebt haben, wächst die Verzweiflung. Ein junger Mann, der den Plünderern zuschaut, sagt: Viele seien von der Kommunikation abgeschnitten, hätten kein Mobilfunknetz und keinen Strom. „Wir haben keine Informationen, keiner weiß, ob und wann er Hilfe bekommt“, sagt er.
Wer jetzt nicht genug Vorräte mitnehme, werde in den nächsten Tagen ohne Essen dastehen. „Das ist es, was den Menschen hier durch den Kopf geht. “Aus einer Markthalle steigen letzte Rauchfahnen auf.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





