
ESC 2026: Finale in Wien hatte Millionen weniger Zuschauer
Einschaltquoten veröffentlicht ESC-Finale hatte Millionen weniger Zuschauer Rund 131 Millionen Menschen sahen jüngst zu, wie Dara aus Bulgarien den Eurovision Song Contest »bangaranga« machte. Das klingt viel, ist aber...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Einschaltquoten veröffentlicht ESC-Finale hatte Millionen weniger Zuschauer Rund 131 Millionen Menschen sahen jüngst zu, wie Dara aus Bulgarien den Eurovision Song Contest »bangaranga« machte. Das klingt viel, ist aber deutlich weniger als im Vorjahr. 21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern ESC-Gewinnerin Dara Foto: Jens Büttner / dpa Der Eurovision Song Contest in Wien hat in diesem Jahr weniger Menschen erreicht als im Vorjahr. 131 Millionen Menschen schauten beim Sieg der bulgarischen Sängerin Dara zu, wie der Ausrichter, die EBU, in Genf nun mitteilte.
Die Einzelheiten
Das Finale des ESC sahen damit gut 20 Prozent weniger Zuschauerinnen und Zuschauer als 2025; in Basel hatten damals 166 Millionen Menschen eingeschaltet. Die EBU erklärt die gesunkene Einschaltquote mit der Abwesenheit einiger Länder. Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien hatten aus Protest gegen die Teilnahme Israels keine Interpretinnen oder Interpreten zu dem Liederwettbewerb geschickt.
Auch der Anteil der jungen Leute zwischen 15 und 24 Jahren unter den Finale-Zuschauern lag niedriger als 2025 und nur noch bei 54,8 Prozent. Im Mai 2025 hatte die EBU für das Basler Finale 60,4 Prozent gemeldet. Knapp 43 Prozent MarktanteilObwohl die Einschaltquote dieses Jahr niedriger war, sprach die EBU dennoch von einem hohen Marktanteil von 42,62 Prozent.
Menschen in 35 TV-Märkten hätten zugeschaut, hieß es. Im Vorjahr waren 37 Märkte registriert worden. Besonders stark war das Interesse im Gastgeberland Österreich: Dort erreichte der ESC mit 4,4 Millionen Menschen den höchsten jemals gemessenen Wert für den Wettbewerb.
Was Experten sagen
Die Reichweite stieg in Österreich ebenso wie in Australien um jeweils 1,2 Millionen Menschen. Die EBU verwies außerdem auf neue Digitalrekorde. In Deutschland hatte das Siegerlied »Bangaranga« der bulgarischen ESC-Gewinnerin Dara nach dem Wettbewerb Platz eins der offiziellen Single-Charts erobert.
Laut GfK Entertainment schaffte es damit erstmals seit 14 Jahren wieder ein ESC-Siegerlied an die Spitze der deutschen Charts. Dass Dara den ESC in diesem Jahr gewonnen hat, verdankt sie auch Verschiebungen in der Contest-Struktur. Aber vor allem war es ein verdienter Triumph des Wagemuts über die Routine.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





