
Europapokal-Qualifikation: Umstrittener Elfmeter löst Tumulte in Malta aus
Folgenschwerer Pfiff In der Nachspielzeit gibt der Referee einen Strafstoß. Danach braucht er Polizeischutz Zwischen den Hamrun Spartans aus Malta und NSI Runavik aus Faröer steht es 1:1, als der Schiedsrichter einen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Folgenschwerer Pfiff In der Nachspielzeit gibt der Referee einen Strafstoß. Danach braucht er Polizeischutz Zwischen den Hamrun Spartans aus Malta und NSI Runavik aus Faröer steht es 1:1, als der Schiedsrichter einen umstrittenen Strafstoß verhängt. Die Malteser verpassen den Europapokal, es kommt zu Tumulten.
30 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Referee Jérémy Müller, im Hintergrund Beamte Foto: Domenic Aquilina / IMAGO Ein umstrittener Handelfmeter hat in der Qualifikation zur Conference League zu Tumulten geführt.
Die Einzelheiten
Beim Erstrunden-Rückspiel zwischen den Hamrun Spartans aus Malta und dem färingischen Klub NSI Runavik zeigte Schiedsrichter Jérémy Müller (Luxemburg) in der Nachspielzeit auf den Punkt, nachdem Hamruns Kapitän Emerson den Ball zum Abstoß bereitgelegt hatte. Das Spiel war noch nicht unterbrochen gewesen, obwohl der Ball nach Ansicht der Gastgeber zuvor im Toraus war. Petur Knudsen verwandelte den Strafstoß (90.
+4) allen Protesten zum Trotz zum 2:1 (1:0)-Siegtreffer für die Gäste, die nach dem 1:1 im Hinspiel in die zweite Runde einzogen. Emerson ließ sich nach dem Elfmeter unter Tränen auswechseln, nach dem Schlusspfiff bestürmten Spieler und Offizielle der Spartans das Unparteiischen-Gespann. Die offizielle Uefa-Statistik weist drei Rote Karten aus, die Schiedsrichter mussten unter Polizeischutz vom Platz eskortiert werden.
Bild vergrößern Torschütze Knudsen: Eine Runde weiter Foto: Domenic Aquilina / IMAGO Nach Angaben des Klubs aus Runavik mussten Spieler, Betreuer und Fans von NSI nach dem Spiel im Stadion ausharren, da heimische Anhänger den Mannschaftsbus umstellten. Zusätzliche Polizeikräfte seien angefordert worden, nach geraumer Zeit habe die Reisegruppe schließlich in den Bus steigen und zum Hotel fahren können. Fernsehbilder legen Fehlentscheidung naheTV-Bilder scheinen die Sicht der Malteser zu bekräftigen, dass der Ball vor dem Elfmeter-Pfiff im Toraus gewesen war, ehe ihn Runaviks Tobias Hestad zurück ins Feld beförderte.
Was Experten sagen
»Das ist inakzeptabel«, schimpfte Spartans Clubchef Marcel Bonnici bei MaltaSport, »auf diesem Niveau erwartet man eine gute Schiedsrichter-Leistung. « Es sei »unglaublich« gewesen, dass der Linienrichter seine Fahne nicht gehoben habe. Schon das Hinspiel verlief aus Spartans-Sicht unglücklich.
Die Anreise auf die Schafsinseln hatte sich wegen Nebels verzögert, schließlich war eine zusätzliche Übernachtung in Oslo notwendig geworden. Runavik darf sich jetzt auf ein Duell mit dem slowenischen Verein FC Koper freuen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




