
Fahrradlieferanten bauen im Schnitt fast einen Unfall pro Jahr
Verkehrssicherheit Fahrradlieferanten bauen im Schnitt fast einen Unfall pro Jahr Sie sind aus dem öffentlichen Raum kaum mehr wegzudenken: Lieferanten, die mit Fahrrädern Essen, Lebensmittel und Waren transportieren....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Verkehrssicherheit Fahrradlieferanten bauen im Schnitt fast einen Unfall pro Jahr Sie sind aus dem öffentlichen Raum kaum mehr wegzudenken: Lieferanten, die mit Fahrrädern Essen, Lebensmittel und Waren transportieren. Jetzt belegt eine Studie, sie seien bei ihrer Arbeit einem hohen Risiko ausgesetzt. 16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Fahrradlieferant schaut auf sein Handy. Seine Aufträge bekommt er über eine App Foto: Phil Noble / Fahrerinnen und Fahrer App-basierter Lieferdienste wie »Lieferando« oder »Foodora« bauen im Durchschnitt fast einen Unfall pro Jahr.
Die Einzelheiten
Zu diesem Ergebnis kam eine heute veröffentlichte Studie der Technischen Universität Dresden im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Die Autoren der Studie haben innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten eine Ereignisrate von 0,9 Unfällen pro Person festgestellt – das entspricht knapp einem Unfall pro Jahr. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen ist dieser Wert sehr hoch.
»Die Studie belegt, dass der Straßenraum für Riderinnen und Rider mit besonderen Risiken verbunden ist«, sagt Manfred Wirsch, Präsident des DVR. »Wenn neue, fahrradbasierte Geschäftsmodelle unsere Städte verändern, darf dieser Wandel nicht zulasten der Menschen gehen, die ihn ermöglichen. « Der Schutz der Gesundheit von Lieferdienst-Fahrerinnen und -Fahrern müsse Vorrang haben.
Die meisten Rider sind Akademiker und stammen aus IndienDie befragten Lieferdienstfahrer sind überwiegend männlich (93 Prozent), im Durchschnitt 30 Jahre alt und zu 75 Prozent im Ausland aufgewachsen. Die häufigsten Herkunftsländer sind Indien, Bangladesch, Pakistan, die Türkei und Syrien. Rund 70 Prozent verfügen über einen Bachelorabschluss oder eine höhere akademische Qualifikation.
Was Experten sagen
Für ihre Arbeit nutzen die Fahrer mehrheitlich elektrisch angetriebene Fahrräder, sogenannte »Pedelecs« (63 Prozent), gefolgt von konventionellen Fahrrädern (34 Prozent). Häufige Unfallursachen: Witterung und mangelhafte InfrastrukturAn 71 Prozent der erfassten Verkehrsunfälle von Lieferdienstfahrern sind keine anderen Verkehrsteilnehmer beteiligt. Als häufigste Ursache nannten 72 Prozent der Befragten rutschige Oberflächen durch Laub, Nässe oder Eis.
Weitere relevante Faktoren sind unebene Untergründe durch Schlaglöcher oder Baumwurzeln (37 Prozent), Straßenbahnschienen (32 Prozent) und Bordsteinkanten (24 Prozent). Mehr zum Thema Börsengang von Delivery Hero: Ausgeliefert?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





