
Fahrzeugbau: Die deutsche Industrie steht vor einer harten Sanierung
Fahrzeugbau : Die deutsche Industrie steht vor einer harten Sanierung Ein Kommentar von Gerald Braunberger 26.06.2026, 14:16Lesezeit: 2 Min. Stefan Hartung verlässt Bosch.AFPDie deutsche Industrie befindet sich in der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Fahrzeugbau : Die deutsche Industrie steht vor einer harten Sanierung Ein Kommentar von Gerald Braunberger 26. 2026, 14:16Lesezeit: 2 Min. Stefan Hartung verlässt Bosch.
AFPDie deutsche Industrie befindet sich in der schwierigsten Transformation seit Jahrzehnten. Harte Sanierungen sind unausweichlich, bieten aber auch Perspektiven. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Stefan Hartung ist nicht der erste Manager, der im Zuge der schwierigsten und einschneidendsten Transformation der deutschen Industrie seit vielen Jahrzehnten vorzeitig die Kommandobrücke eines großen Konzerns verlässt.
Die Einzelheiten
Ihm werden gewiss weitere Manager in anderen Unternehmen folgen. Über den Chefwechseln darf eine Erkenntnis nicht in Vergessenheit geraten: Die Lage der Industrie erzwingt harte Sanierungen, die ohne Fabrikschließungen und einen erheblichen Stellenabbau nicht möglich sein werden. In einer schnelllebigen Zeit, in der ein erheblicher technologischer Wandel, bisher ungekannte demographische Entwicklungen und ein hohes Maß an geopolitischer und weltwirtschaftlicher Unsicherheit zusammentreffen.
Und es sind nicht nur die Automobilindustrie und ihre Zulieferer betroffen. Die Chemieindustrie leidet, ebenso Unternehmen im Maschinenbau. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Beispielloser StellenabbauDer beispiellose Stellenabbau im VW-Konzern verdeutlicht ebenfalls, dass die alte deutsche Praxis, Anpassungen über langwierige Verhandlungen mit Politik und Gewerkschaften zu verzögern und abzumildern, keine Zukunft mehr besitzt. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Blume schreitet für Wolfsburger Verhältnisse ungewöhnlich rasch voran, obgleich Kritiker ein noch höheres Veränderungstempo für angemessen hielten. Niemand in der Welt wartet darauf, dass deutsche Unternehmen ihre Hausaufgaben machen.
Was Experten sagen
Die Demographie erleichtert den Personalabbau, weil die bevölkerungsstarken Jahrgänge aus der Generation der Babyboomer die Fabriken und Büros mit teils stattlichen Abfindungen verlassen. Die Demographie wirkt aber auch als eine Belastung, weil zahlreiche gut qualifizierte Menschen vorzeitig in den Ruhestand eintreten. Die Demographie belastet zudem Absatzchancen in Europa, weil ältere Menschen seltener neue Autos kaufen und in der zahlenmäßig schwächeren jüngeren Generation das Auto längst nicht den Stellenwert besitzt wie unter den Babyboomern.
Der Deindustrialisierungsprozess in vielen Ländern Europas nimmt der Chemieindustrie traditionelle Abnehmer für ihre Produkte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





