
Faschismus-Debatte: Was soll der Lärm?
Faschismus-Debatte : Was soll der Lärm? Gastbeitrag Von Von Jan Philipp Reemtsma 13.07.2026, 11:40Lesezeit: 5 Min. Der Hamburger Publizist Jan Philipp ReemtsmadpaNicht die Analyse der neuen Autoritarismen steht zur...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Faschismus-Debatte : Was soll der Lärm? Gastbeitrag Von Von Jan Philipp Reemtsma 13. 2026, 11:40Lesezeit: 5 Min.
Der Hamburger Publizist Jan Philipp ReemtsmadpaNicht die Analyse der neuen Autoritarismen steht zur Debatte, sondern die ritualisierte Frage, ob wir einen neuen Faschismus erleben. Eine Replik auf die Missverständnisse einer Kritik. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Wenn man auf eine Kritik mit etwas wie „Siehst du, wie wütend du wirst, da siehst du, wie recht ich habe“ antwortete, wäre das eine rhetorische Figur, die in den Beziehungsstreit gehört und dort für Aussichtslosigkeit zu sorgen pflegt, nicht in eine akademische Auseinandersetzung, auch wenn diese sich im Feuilleton abbildet, denn auch dort hülfe sie nicht weiter.
Die Einzelheiten
Der Versuchung, etwas in dieser Art zu produzieren, muss ich also sorgfältig widerstehen. 2026 auf einer Tagung „Das Gespenst des Faschismus“ in Konstanz einen Vortrag mit dem Titel „‚Ist es Faschismus? ‘ Was meint man, wenn man das fragt?
“ gehalten, der dort mit deutlich gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Ich hatte die Art der Fragestellung kritisiert, ich komme gleich darauf, warum. In der „taz“ wurde über die Tagung und auch über meinen Vortrag berichtet, es hieß dort: „Offenbar ist es das Privileg von Großintellektuellen, sich im Abendlicht ihrer Karriere mit lässiger Resignation, die nicht frei von Herablassung ist, über das eigene Metier zu erheben.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ich hatte das Gefühl, nicht richtig verstanden worden zu seinUnd: „Dass Reemtsma das von ihm begründete und finanzierte“ – und jahrelang geleitete – „Institut für Sozialwissenschaft in Hamburg“ – recte: Hamburger Institut für Sozialforschung – „bald dichtmacht, ist kaum verwunderlich. “ Interessant war an dieser Beschreibung, dass meine Kritik, die auf Methode und Methodologie zielte, als Kritik am Fach selbst und gleich noch an akademischen Debatten schlechthin („die Bedingungen von Faschismus zu verstehen, ist keine akademische Trockenübung“) – soll man sagen: „verstanden“?
Was Experten sagen
Da ich bereits auf der Tagung das Gefühl gehabt hatte, nicht richtig verstanden worden zu sein, und dies zunächst einmal mir selbst zurechnete, habe ich den Vortrag, an dem sich die F. interessiert gezeigt hatte, neu geschrieben. Mai 2026 dort veröffentlicht.
Es ging um das Ubiquitäre der Frage „Ist das ‚Faschismus‘? “ bei der Betrachtung bestimmter Regierungen oder Regime von Ungarn (unter Orbán) bis zu den USA (unter Trump) in Zeitungsartikeln, Interviews, sogar in solchen, in denen es explizit nicht um diese Frage ging – sie ist der Aufmacher, den es braucht, um die Leute zu interessieren. Dabei ist es – wie mir schien, leicht erläuterbar – keine kluge Frage.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





