
Fußball-Nationalmannschaft: Warum sich das deutsche WM-Aus dieses Mal anders anfühlt
Fußball-Nationalmannschaft : Warum sich das deutsche WM-Aus dieses Mal anders anfühlt Ein Kommentar von Jannis Koltermann 01.07.2026, 19:11Lesezeit: 3 Min. Resigniert: Ein deutscher Fan beim Spiel Deutschland gegen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Fußball-Nationalmannschaft : Warum sich das deutsche WM-Aus dieses Mal anders anfühlt Ein Kommentar von Jannis Koltermann 01. 2026, 19:11Lesezeit: 3 Min. Resigniert: Ein deutscher Fan beim Spiel Deutschland gegen Paraguaydpa2018 war das frühe deutsche WM-Aus ein Schock, 2022 eine Überraschung.
Dieses Mal nehmen wir es eher resigniert zur Kenntnis. An den Abstieg haben wir uns schließlich längst gewöhnt – nicht nur im Fußball. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es war mein letzter Tag als Masterstudent in Cambridge, als Deutschland erstmals bei einer WM in der Vorrunde ausschied.
Die Einzelheiten
Trotz meiner Fußballbegeisterung sollte das Spiel Deutschland gegen Südkorea an jenem 27. Juni 2018 eigentlich nur eine Nebenrolle spielen. Schließlich hieß es Packen, Abschiednehmen – und die wichtigen Spiele für die DFB-Elf würden ohnehin erst mit dem Achtelfinale beginnen.
Nach einem 0:1 gegen Mexiko und einem 2:1 in letzter Minute gegen Schweden genügte Deutschland – dem amtierenden Weltmeister – zum Weiterkommen ein Sieg gegen die praktisch schon ausgeschiedenen Südkoreaner. Zum Einlaufen baute der englische Kommentator eine große Kulisse auf. Seit 1938 hätten die Deutschen Weltkrieg, Teilung und Wiedervereinigung erlebt, aber sich auf eines immer verlassen können: dass ihr Team bei einer WM mindestens das Viertelfinale erreicht.
Diese Gewissheit stehe nun auf dem Spiel. Externer Inhalt von Youtube Um externe Inhalte anzuzeigen, ist Ihre widerrufliche Zustimmung nötig. Dabei können personenbezogene Daten von Drittplattformen (ggf.
Was Experten sagen
USA) verarbeitet werden. Weitere Informationen . Externe Inhalte aktivieren Britisches Wunschdenken, sagte ich mir.
Die erste Halbzeit schaute ich inmitten von Umzugskartons und halb gepackten Koffern auf meinem Zimmer und versicherte vorbeischauenden Freunden, dass das erste Tor nur eine Frage der Zeit sei. Erst allmählich dämmerte es mir, dass ich dem Spiel besser etwas mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. Als ich in der Schlussphase in den Gemeinschaftsraum mit Fernsehübertragung kam, hatte Mats Hummels einen Kopfball gerade freistehend übers Tor gesetzt.
Kurz darauf fielen zwei Tore für Südkorea, die englischen Kommilitonen feixten, und ich war fassungslos. Gefährliche SelbstgewissheitDieser Südkorea-Moment hat sich mir ebenso eingebrannt wie der Titelgewinn 2014. Schließlich war ich in den Jahren 2006 bis 2016 sozialisiert worden, in den Jahren also, als Deutschland sechs Mal in Folge bei einem großen Turnier das Halbfinale erreichte.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




