
Fußball-Weltmeisterschaft: Schwedischer Neid auf rudernde Norweger
Fußball-Weltmeisterschaft : Schwedischer Neid auf rudernde Norweger Von Julian Staib, Hamburg 06.07.2026, 17:59Lesezeit: 4 Min. Norwegens Kronprinz, Haakon von Norwegen, rudert mit Fußballfans am 5. Juli in Oslo.Javad...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Fußball-Weltmeisterschaft : Schwedischer Neid auf rudernde Norweger Von Julian Staib, Hamburg 06. 2026, 17:59Lesezeit: 4 Min. Norwegens Kronprinz, Haakon von Norwegen, rudert mit Fußballfans am 5.
Javad Parsa/NTB Scanpix via APDie Norweger wollen jetzt Weltmeister werden. Und sie sind froh, es dem „großen Bruder“ Schweden mal so richtig zu zeigen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Selbst der norwegische Kronprinz rudert jetzt.
Die Einzelheiten
In der Nacht auf Montag, als Oslo in rot-blaue Flaggen getaucht war, saß Haakon vor dem Schloss und bewegte mit den anderen im Takt die Arme vor und zurück, um die Nationalmannschaft anzufeuern. So wie es die Fans in den WM-Stadien machen oder auch auf dem New Yorker Times Square. Als säßen sie alle gemeinsam in einem Wikingerschiff.
Sogar die Abgeordneten im Storting, dem norwegischen Parlament, ruderten schon. Norwegen ist im WM-Taumel. Erstmals ist das Land in ein Viertelfinale einer Weltmeisterschaft eingezogen und das auch noch mit einem Sieg gegen Brasilien.
Knapp zwei Millionen Menschen sahen das Spiel im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, dabei hat das Land nur fünfeinhalb Millionen Einwohner. Jetzt könne die Mannschaft jeden schlagen, sagte Nationalmannschaftskapitän Martin Ødegaard. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Norwegens Erfolg „tut weh“In Schweden sorgt das große Selbstbewusstsein der Nachbarn und deren Erfolg für Stirnrunzeln. Die beiden Länder sind auf das Engste miteinander verbunden, historisch, kulturell, wirtschaftlich, sicherheitspolitisch, ja auch mit Blick auf die sehr ähnliche Sprache. Oft ist von Geschwisternationen die Rede.
Wobei bisher immer klar war, wer der Ältere ist. Denn in Schweden hat man den kleinen Bruder Norwegen immer etwas belächelt. Auch als der plötzlich durch das Öl zu sehr viel Geld kam.
Aber dass die Norweger nun im Sport besser sind, und das betrifft ja nicht nur den Fußball, das geht dann manchen Schweden doch zu weit. Als Schwedens Außenministerin Maria Malmer Stenergard am Montag mitteilte, Norwegens Erfolg „tut weh“, verbreiteten norwegische Medien die Nachricht per Eilmeldung. Schon zuvor hatte Stenergard auf die Frage, für wen sie denn nun nach Ausscheiden der schwedischen Mannschaft sei, gesagt: „auf jeden Fall nicht für Norwegen“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





