
Fußball-WM 2026: Fifa entzieht Kommentator aus Paraguay wegen Wutausbruch die Akkreditierung
Eskalation nach Platzverweis Fifa schließt Kommentator aus Paraguay wegen Wutausbruch von der WM aus Ein paraguayischer Spieler sah gegen die Türkei rot, weil er mit der Hand vor dem Mund etwas zu einem Gegenspieler...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Eskalation nach Platzverweis Fifa schließt Kommentator aus Paraguay wegen Wutausbruch von der WM aus Ein paraguayischer Spieler sah gegen die Türkei rot, weil er mit der Hand vor dem Mund etwas zu einem Gegenspieler sagte. Kommentator Jorge Vera rastete aus und beleidigte den Schiedsrichter und Fifa-Präsident. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Miguel Almirón nach seinem Platzverweis gegen die Türkei Foto: Darren Yamashita / IMAGN IMAGES / Fußball-WM Liveticker Ergebnisse Spielplan Teams Alle Artikel Ein Radiokommentator aus Paraguay hat seine Akkreditierung für die Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada verloren, weil er beim Spiel der Paraguayer gegen die Türkei eine wütende Schimpftirade gegen den Schiedsrichter, den Weltverband Fifa sowie dessen Präsidenten Gianni Infantino geäußert hat. Der Mann heißt Jorge Vera, er arbeitet für den Sender ABC in Paraguay.
Die Einzelheiten
Auslöser für Veras Wutausbruch war eine besondere Rote Karte, die den paraguayischen Spieler Miguel Almirón traf. Der Mittelfeldspieler von Atlanta United hatte etwas zu einem Gegenspieler gesagt, dabei aber die Hand vor seinen Mund gehalten. Im Profifußball ist das gängig, bei dieser WM aber durch eine neue Regel verboten.
Dadurch soll verhindert werden, dass Spieler sich gegenseitig auf diskriminierende Weise beschimpfen. »Ihr habt den Fußball getötet«Entstanden ist die neue Regel infolge einer Kontroverse um Vinícius Júnior von Real Madrid, der im Champions-League-Spiel gegen Benfica Lissabon von Gianluca Prestianni beleidigt wurde, der seinen Mund bedeckte. Vinícius warf dem Benfica-Spieler Rassismus vor, der bestritt die Anschuldigung und behauptete, Vinícius nicht rassistisch, sondern homophob beschimpft zu haben.
Auf den Vorfall reagierte Vincent Kompany, Trainer von Bayern München, mit einer zwölfminütigen Rede bei einer Pressekonferenz, die für großes Aufsehen sorgte. Lesen Sie hier mehr dazu. Nach Almiróns Platzverweis brach Vera in einen Wutanfall aus.
Was Experten sagen
Den salvadorianischen Schiedsrichter Ivan Barton nannte er einen »Dieb« und adressierte auch Fifa-Präsident Infantino: »Sie haben den Fußball getötet. Fifa, ihr habt den Fußball getötet«, sagte Vera in der Radioübertragung. »Infantino, du bist verantwortlich hierfür.
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