
Fußball-WM: Geburtshelfer der Roten Karte Antonio Rattín ist tot
Vorfall bei WM 1966 Seinetwegen führt die Fifa Gelbe und Rote Karten ein – Argentinischer Fußballer Rattín ist tot Sein hitziges Temperament im WM-Viertelfinale 1966 zwang die Polizei zum Eingreifen und die Fifa zu...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Vorfall bei WM 1966 Seinetwegen führt die Fifa Gelbe und Rote Karten ein – Argentinischer Fußballer Rattín ist tot Sein hitziges Temperament im WM-Viertelfinale 1966 zwang die Polizei zum Eingreifen und die Fifa zu geschichtsträchtigen Maßnahmen. Nun ist der argentinische Fußballer Antonio Rattín im Alter von 89 verstorben. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Antonio Rattín (Mitte), 2009 Foto: Norberto Duarte / Sei es der umstrittene Platzverweis für US-Spieler Folarin Balogun , die Hand vor dem Mund von Paraguays Miguel Almirón oder die Bestrafung des Schweizers Breel Embolo für dessen Schwalbe gegen Argentinien: Die WM 2026 ist auch eine WM der besonderen Roten Karten. Den Anstoß für dieses Instrument im Fußball gab der Argentinier Antonio Rattín – mit seinem legendären Streit mit dem deutschen Schiedsrichter Rudolf Kreitlein bei der WM 1966.
Die Einzelheiten
Die Szene war ausschlaggebend für die Einführung Gelber und Roter Karten. Nun ist der frühere Mittelfeldspieler nach Angaben seines langjährigen Vereins Boca Juniors im Alter von 89 Jahren gestorben. »Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Antonio Ubaldo Rattín, dem Idol und Aushängeschild unseres Vereins«, teilte Boca Juniors auf seinen Social-Media-Kanälen mit.
Der Vorfall, der Rattín berühmt machte, ereignete sich beim Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1966. Die Argentinier trafen auf Gastgeber England, der das Spiel 1:0 gewann. Kreitlein hatte Rattín zuvor zweimal verbal verwarnt.
Als der Südamerikaner den Unparteiischen erneut beschimpfte, verwies dieser ihn vom Platz. Bild vergrößern Unter starkem Polizeischutz verlässt der deutsche Schiedsrichter Rudolf Kreitlein das Spielfeld des Londoner Wembleystadions, nachdem er Argentiniens Kapitän Antonio Rattín des Feldes verwies. Foto: dpa Rattín weigerte sich minutenlang, das Spielfeld zu verlassen.
Was Experten sagen
Am Ende mussten englische Polizisten eingreifen. Beim Abgang zerknüllte er zudem eine englische Flagge. Als Konsequenz führte die Fifa die Gelbe und die Rote Karte für Verwarnungen und Platzverweise ein.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





