
Fußball-WM: Uruguayer hilft erst seinem Gegenspieler – dann lässt er ihn einfach liegen, weil eine Chance entsteht
Fairplay-Ärger bei Fußball-WM Uruguayer hilft einem verletzten Gegenspieler – dann lässt er ihn liegen, weil ein Angriff läuft Als sein Team 1:0 gegen Uruguay führt, zwingt ein Muskelkrampf einen Kap-Verde-Spieler zu...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Fairplay-Ärger bei Fußball-WM Uruguayer hilft einem verletzten Gegenspieler – dann lässt er ihn liegen, weil ein Angriff läuft Als sein Team 1:0 gegen Uruguay führt, zwingt ein Muskelkrampf einen Kap-Verde-Spieler zu Boden. Der Uruguayer Federico Viñas leistet zunächst Erste Hilfe – bis er erkennt, dass sein Team ein Tor erzielen kann. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Uruguays Federico Viñas im Luftduell mit Telmo Arcanjo von Kap Verde Foto: Chandan Khanna / Fußball-WM Liveticker Ergebnisse Spielplan Teams Alle Artikel Beim Vorrundenspiel zwischen Uruguay und Kap Verde bei der Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada ist es zu einer Kontroverse wegen Fairplay gekommen. Beim Spielstand von 1:0 für den Außenseiter Kap Verde ging Telmo Arcanjo, Mittelfeldspieler bei dem WM-Neuling, wegen eines Muskelkrampfes zu Boden.
Die Einzelheiten
Der uruguayische Stürmer Federico Viñas verhielt sich zunächst fair und half seinem Gegner, den Krampf rauszudehnen. Als Viñas jedoch sah, dass für seine Mannschaft gerade ein aussichtsreicher Angriff entstand, ließ er das Bein des Kap-Verde-Spielers einfach fallen und lief schnell mit in den Strafraum. Genau bei diesem Angriff in der 44.
Minute fiel das Tor zum 1:1 durch Maxi Araujo. »Mein Gegenspieler brauchte mich. Aber mein Team brauchte mich noch mehr«, rechtfertigte Viñas hinterher sein Verhalten.
Kap Verdes Trainer verweist auf VorbildfunktionKap Verdes Trainer Bubista wollte das nicht so stehen lassen. »Ich war verärgert über diese Szene«, sagte er. »Denn Marcelo Bielsa (Uruguays Trainer) lebt uns in jeder Pressekonferenz und in jedem Spiel Fair Play vor.
Was Experten sagen
Von ihm haben wir alle gelernt, was Fair Play bedeutet. « Bild vergrößern Kap-Verde-Trainer Bubista Foto: Rebecca Blackwell / AP Bielsa wurde 2019 mit dem Fair-Play-Preis des Weltverbands Fifa ausgezeichnet. Er hatte seine damalige Mannschaft Leeds United angewiesen, ohne Gegenwehr ein Tor des Gegners Aston Villa zuzulassen.
Leeds hatte unmittelbar zuvor getroffen, als ein Villa-Spieler verletzt am Boden lag. Nach dem WM-Spiel in Miami fragte Bubista seinen Trainerkollegen nach eigenen Angaben, warum er diesmal nichts unternahm. Eine Antwort erhielt er offenbar nicht.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





