
General Erich von Manstein: Hitlers williges Werkzeug
Karrieren in der Bundesrepublik Erst war er Hitlers williges Werkzeug, später erhielt er Gratulationen vom Bundeskanzler Von General Erich von Manstein war der »Führer« zunächst begeistert, dann stellte er ihn kalt. In...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Karrieren in der Bundesrepublik Erst war er Hitlers williges Werkzeug, später erhielt er Gratulationen vom Bundeskanzler Von General Erich von Manstein war der »Führer« zunächst begeistert, dann stellte er ihn kalt. In der Bundesrepublik präsentierte sich der skrupellose Befehlshaber später als Saubermann. Und brachte es zu beachtlichem Ansehen.
Von Frank Thadeusz 24. 28 Uhr aus SPIEGEL Geschichte 3/2026 Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Generalfeldmarschall von Manstein (ganz links) mit Adolf Hitler, 1943: Mäkelei am »Führer« Foto: Walter Frentz / ullstein bild Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. November 1962 erhielt Erich von Manstein besondere Post.
Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) schickte dem Generalfeldmarschall außer Dienst ein Glückwunschtelegramm und bedankte sich darin »für die guten Ratschläge, mit denen Sie zum Aufbau der Bundeswehr beigetragen haben«. Ein bemerkenswerter Vorgang. Rund 13 Jahre zuvor, am 19.
Dezember 1949, war Manstein von einem britischen Militärgericht in Hamburg wegen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg zu 18 Jahren Haft verurteilt worden. Die Liste seiner Vergehen war lang: Deportation, Misshandlungen, Zwangsarbeit. Dem Wehrmachtsgeneral wurde zudem vorgeworfen, Kriegsgefangene wie auch Zivilisten getötet zu haben.
Was Experten sagen
Besonders schwer wog der Vorwurf, Manstein habe während des Vernichtungskriegs der Wehrmacht an der Ostfront Teile der Truppe zu Mordaktionen an Juden angestiftet, vorwiegend als Oberbefehlshaber auf der Krim. Doch schon 1953 war Manstein aufgrund guter Führung und wegen eines Augenleidens wieder ein freier Mann. Und bastelte umgehend an der eigenen Legende.
Dass die Wehrmacht im Mai/Juni 1940 die alliierten Armeen mit einem kühnen Vorstoß durch die Ardennen überrumpeln konnte und Frankreich im Rekordtempo überrannte, reklamierte Manstein als eigenes Verdienst. In seinen 1955 erschienenen Memoiren »Verlorene Siege« schob er Hitler die Schuld für den verlorenen Krieg zu. Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo?
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