
Gequälter Buckelwal: Es reicht mit Backhaus' Esoterik
Gequälter Buckelwal : Es reicht mit Backhaus' Esoterik Ein Kommentar von Julian Staib 22.05.2026, 19:50Lesezeit: 2 Min. Besuch beim Wal: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD, links) informiert sich...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gequälter Buckelwal : Es reicht mit Backhaus' Esoterik Ein Kommentar von Julian Staib 22. 2026, 19:50Lesezeit: 2 Min. Besuch beim Wal: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD, links) informiert sich am 26.
April vor der Insel Poel bei einem Mitglied des Rettungsteams über den Zustand des Tieres. dpaDer Buckelwal ist tot, aber nicht die Mär, dass sein Rettungsversuch wichtig und richtig war. Das liegt auch an Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister.
Die Einzelheiten
Er sollte aus seinen Fehlern lernen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Till Backhaus hat offenkundig nichts dazugelernt. Nach der gescheiterten Rettungsaktion des Buckelwals sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister nun auf die Frage, wann aus dem Tier für ihn „Hope“ geworden sei, dies sei geschehen, als er, Backhaus, zum Wal rausgefahren und dieser „kommuniziert, vokalisiert“ habe.
„Ich sah, dass er leben will. Da begann es für mich“, sagte Backhaus. „Wenn man dem Tier einmal in die Augen geschaut hat, vergisst man das nicht.
“ Was Backhaus nicht sagte: Der Wal machte laut Meeresbiologen am Strand liegend Geräusche, wohl weil er klagte und Stress hatte. Schließlich waren laufend Leute bei ihm, cremten ihn ein, versuchten ihn zu füttern, zerrten an ihm mit Gurten. Backhaus hat es den Aktivisten und Schwurblern erlaubt, obwohl die keine Erfahrungen mit Walen hatten, zerstritten und unprofessionell auftraten.
Was Experten sagen
Er hat die Aktionen der Privatinitiative formell geduldet, tatsächlich aber unterstützt – gegen den Rat von Wissenschaftlern. Damit hat er das Vertrauen in wissenschaftliche Expertise untergraben. Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
jetzt lesen Anstatt Profis ranzulassen, hat der SPD-Politiker selbst die Nähe der Schwurbler gesucht, sogar bei dem Wal übernachtet – wohl auch in der Hoffnung, davon nun im Landtagswahlkampf zu profitieren. Bis heute hört Backhaus nicht auf, das Tier zu vermenschlichen und esoterisch zu beschreiben. Wissenschaftlern stehen deswegen die Haare zu Berge.
Backhaus war anfangs ihrem Rat gefolgt, den Wal in Ruhe zu lassen. Nachdem er deshalb als Tierquäler beschimpft wurde, schwenkte er um. Notwendig wäre es nun, dass Backhaus gravierende eigene Fehler eingesteht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




