
Griechenland: Alexis Tsipras gründet neue Partei
Griechenlands linker Ex-Regierungschef Alexis Tsipras gründet neue Partei Comeback von Alexis Tsipras: Griechenlands früherer Regierungschef will mit einer neuen Partei an alte Erfolge anknüpfen. Aber die regierenden...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Griechenlands linker Ex-Regierungschef Alexis Tsipras gründet neue Partei Comeback von Alexis Tsipras: Griechenlands früherer Regierungschef will mit einer neuen Partei an alte Erfolge anknüpfen. Aber die regierenden Konservativen liegen in Umfragen klar vorn. 56 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Griechenlands früherer Ministerpräsident Alexis Tsipras neben dem Logo seiner neuen Partei ELAS Foto: Aggelos Nakkas / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Der frühere griechische Ministerpräsident meldet sich zurück.
Alexis Tsipras will wieder in die Politik und hat dafür eine »progressive und moderne Partei« gegründet. Vor der Kulisse der Akropolis in Athen stellte der Linkspopulist eine politische Allianz namens Griechische linke Koalition (ELAS) vor. Zahlreiche griechische Medien übertrugen seine Rede am Abend.
Wenn es nach Tsipras ginge, soll ELAS mit ihm an der Spitze Regierungsverantwortung übernehmen. Der 51-Jährige warb mit mehr sozialer Gerechtigkeit, höheren Löhnen und nationaler Souveränität. Tsipras wirft aktueller Regierung Korruption vorNach schweren Wahlniederlagen seiner Partei Bündnis der radikalen Linken (Syriza) 2019 und 2023 hatte sich Tsipras praktisch von der aktiven Politik ferngehalten.
Was Experten sagen
2025 gab er sogar seinen Sitz im Parlament auf. In einem Buch versuchte er, mit den Jahren der Finanzkrise abzuschließen. Die Verantwortung für politische Fehlentscheidungen schrieb er vor allem früheren Ministern und engen Weggefährten zu; Selbstkritik an eigenen Entscheidungen blieb weitgehend aus.
Während seiner Amtszeit von 2015 bis 2019 stand Griechenland zeitweise kurz vor einem Austritt aus der Eurozone. In seiner Rede griff Tsipras die seit 2019 regierende konservative Regierung von Kyriakos Mitsotakis scharf an und sprach von Korruption, einer Schwächung des Rechtsstaats und wachsender sozialer Ungleichheit. Neuordnung der politischen LinkenMit der Gründung der neuen Partei eröffnet Tsipras faktisch den Kampf um die Neuordnung des linken und des Mitte-links politischen Spektrums Griechenlands.
Seine ehemalige Regierungspartei, die Syriza, ist inzwischen in mehrere politisch bedeutungslose Kleinparteien zerfallen. Mehr zum Thema Griechenlands Ex-Ministerpräsident: Tsipras rechnet mit ehemaligem Finanzminister Varoufakis ab Linke in Griechenland: Ehemaliger Oppositionsführer Kasselakis verlässt Syriza, um eigene Partei zu gründen Umfragen zeigen allerdings, dass die seit 2019 regierenden Konservativen mit einem Vorsprung von mehr als 15 Prozentpunkten klar stärkste Kraft sind. Tsipras’ neue Partei liefert sich demnach mit den Sozialdemokraten der Panhellenischen sozialistischen Bewegung (Pasok) ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





