
Großbritannien: Kurz vor der Macht lobt Burnham sogar Starmer
Großbritannien : Kurz vor der Macht lobt Burnham sogar Starmer Von Johannes Leithäuser, London 17.07.2026, 14:14Lesezeit: 3 Min. Andy Burnham auf dem Weg zu einer Sonderkonferenz der Labour-Partei am DonnerstagdpaAndy...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Großbritannien : Kurz vor der Macht lobt Burnham sogar Starmer Von Johannes Leithäuser, London 17. 2026, 14:14Lesezeit: 3 Min. Andy Burnham auf dem Weg zu einer Sonderkonferenz der Labour-Partei am DonnerstagdpaAndy Burnham ist zum neuen Labour-Vorsitzenden ernannt worden.
Am Montag übernimmt er dann das nächste Amt: Einzug in die Downing Street 10. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der designierte britische Premierminister Andrew Burnham hat seiner Partei eine „authentische Labour-Regierung“ versprochen und eine Abkehr von neoliberalen Marktprinzipien angedeutet. Auf einer vom Labour-Parteivorstand einberufenen Sonderkonferenz in London wurde Burnham am Freitag zum neuen Parteichef ausgerufen, nachdem ihn 379 Abgeordnete der 403 Mitglieder zählenden Labour-Unterhausfraktion schriftlich bei seiner Kandidatur für den Vorsitz unterstützt hatten.
Die Einzelheiten
Burnham sagte, er sei „bereit dafür“, die Rollen des Partei- und Regierungschefs zu übernehmen. Im Blick auf die Privatisierungspolitik der einstigen konservativen Premierministerin Margaret Thatcher sagte Burnham, Großbritannien habe damals „eine Reihe falscher Wendungen“ vollzogen, indem die „politische Macht zentralisiert, die wirtschaftliche Macht privatisiert worden“ sei. Nun müsse „ein neuer Weg verfolgt werden gegenüber jenem, auf dem wir in den letzten 40 Jahren gewesen sind“.
Die politische Rechte werbe gern mit dem Slogan „gebt uns die Kontrolle wieder“, jedoch habe sie einst die Kontrolle über politische Steuerung aus der Hand gegeben. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Kooperation mit anderen ParteienDer künftige Premierminister, der am nächsten Montag von König Charles III.
den Auftrag zur Regierungsbildung entgegennehmen wird, will seine Ankündigungen allerdings nicht als programmatischen Richtungswechsel verstanden wissen. In seiner Rede auf der Parteikonferenz sagte Burnham, unter seiner Führung solle die Partei einiger werden. Sie solle sich „lieber auf praktische Lösungen als auf interne Spaltungen“ konzentrieren und „offener dafür sein, mit anderen Parteien zusammenzuwirken, um die langfristigen Herausforderungen anzugehen, vor denen das Land steht“.
Was Experten sagen
Burnham fand am Freitag auch lobende Worte für seinen Vorgänger Sir Keir Starmer, der vor knapp vier Wochen seinen Rücktritt angekündigt hatte, nachdem deutlich geworden war, dass er nicht länger über das Vertrauen der Labour-Fraktion verfügte. Starmer habe Labour von der schlimmsten Wahlniederlage in einem Jahrhundert binnen fünf Jahren zu einem „der größten Wahlsiege in unserer Geschichte“ geführt. Er habe in seiner zwei Jahre währenden Regierungszeit die Rechte von Arbeitnehmern gestärkt, den staatlichen Gesundheitsdienst verbessert und das Gesetz auf den Weg gebracht, das künftig die staatlichen Bediensteten zu ehrlichen und vollständigen Auskünften verpflichtet.
Starmer habe überdies „das Ansehen Großbritanniens in der Welt wiederhergestellt“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




