
Gründungsgeschichte des HR: „Kontinuitäten zum Rundfunk im NS-Staat“?
Gründungsgeschichte des HR : „Kontinuitäten zum Rundfunk im NS-Staat“? Von Axel Weidemann 26.06.2026, 10:14Lesezeit: 2 Min. Blick auf die Sendeantennen auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks (HR) am Donnerstag, dem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Gründungsgeschichte des HR : „Kontinuitäten zum Rundfunk im NS-Staat“? Von Axel Weidemann 26. 2026, 10:14Lesezeit: 2 Min.
Blick auf die Sendeantennen auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks (HR) am Donnerstag, dem 18. 2026Maximilian von LachnerDer Hessische Rundfunk will anlässlich des bevorstehenden Jubiläums zum achtzigjährigen Bestehen die eigene Geschichte aufarbeiten. Der Sender hat das Hans-Bredow-Institut beauftragt, eine Studie zu erstellen.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ende Januar 1949 beginnt die Geschichte des Hessischen Rundfunks (HR) hochoffiziell, das heißt, Intendant Eberhard Beckmann bekommt von US-General Lucius D. Clay die Sendelizenz in die Hand gedrückt. Der HR ist somit als Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Frankfurt am Main gesetzt.
Im Jahr 2029 wird diese Gründungsgeschichte 80 Jahre her sein. Grund genug für den HR, angesichts des Jubiläums den eigenen Anfängen nachzuspüren. Und zwar mit einer Studie, deren Ausgestaltung das Leibniz-Institut für Medienforschung (Hans-Bredow-Institut) unter Leitung des Medienhistorikers Hans-Ulrich Wagner in den kommenden zwei Jahren übernehmen soll.
Der Hessische Rundfunk will die Kosten des Projekts tragen. Genaue Zahlen will der HR offiziell noch nicht bekannt geben, lässt aber verlauten, es handele sich um einen „niedriegen sechsstelligen“ Betrag. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Als Schwerpunkte hat sich die Studie vorgenommen zu untersuchen, in welchem Verhältnis die „politischen Rahmenbedingungen“ zur Gründung stehen, wie sich „Erfahrungen aus der Rundfunkgeschichte in der nationalsozialistischen Diktatur“ auf die Entstehung des HR auswirkten und inwieweit es „Kontinuitäten zum Rundfunk im NS-Staat“ gab. Zudem soll die Studie beleuchten, wie man in der HR-„Frühzeit“ mit den Themen „Nationalsozialismus und Holocaust“ umgegangen ist und wie sich der Sender „im gesellschaftlichen und politischen Kontext in Hessen und in der jungen Bundesrepublik“ positionierte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





