
Gute Nachrichten: Kochen ohne »koloniale Zutaten«, Steuererklärung, WM-Fans aus Schottland
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No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bild vergrößern Gastronom Sherman: Kochen ohne Butter, Käse, Milch, Huhn oder Schwein Foto: Alec Soth / Magnum Photos Alles Gute vom SPIEGEL Kochen ohne »koloniale Zutaten« Von Anna Ehlebracht Herzlich willkommen zu Alles Gute, dem SPIEGEL-Newsletter mit ausschließlich guten Nachrichten. Schön, dass Sie da sind! 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Sean Sherman betreibt in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota ein Restaurant.
Und nicht irgendeines. Eine Kampfansage an die Küche der Weißen. Im »Owamni« kommen nämlich keine »kolonialen Zutaten« auf den Tisch.
Das heißt: alles ohne Butter, Käse, Milch, Rohrzucker, Weizenmehl, Huhn oder Schwein. Erst die Europäer brachten solche Lebensmittel auf den Kontinent. Auf Shermans Herd brutzeln und köcheln stattdessen Wachteln, Pilzsuppen, Löwenzahnwurzeln oder Bisonknochen.
Was Experten sagen
Mein Kollege Frank Hornig war im Winter anlässlich der brutalen ICE-Razzien wochenlang in der US-Stadt. In das Restaurant stolperte er bei eisigen Temperaturen eher zufällig – und war fasziniert. »Alle waren auf eine sehr sympathische Art und Weise von ihrer Mission überzeugt«, sagt er mir.
Bild vergrößern Zutaten für ein Dinner von Sherman: »Essen ist immer politisch« Foto: Luis Gandarillas / EPA-EFE Und zu dieser Mission gehört auch: »Unsere Küche ist gesünder als die weiße«, so Sherman, der sich »The Sioux Chef« nennt. Alles sei zuckerfrei, glutenfrei, Pflanzen stünden im Vordergrund. Das Wildfleisch komme aus dem Wald, ohne Hormonfutter.
Sherman hat für seine Arbeit Preise bekommen, sein Stil wurde in den USA zum Gastrotrend, wie Hornig schreibt. Doch Sherman versteht seine Arbeit nachhaltiger. »Essen ist immer politisch«, sagt er.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





