
Ägyptische Prinzessinnen kämpften wohl mit Pfeil, Dolch und Streitkolben
Untersuchungen an Mumien Ägyptische Prinzessinnen kämpften wohl mit Pfeil, Dolch und Streitkolben Waffen in Frauengräbern galten oft als symbolisch. Neue Analysen von Mumien aber deuten an: Ägyptische Prinzessinnen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Untersuchungen an Mumien Ägyptische Prinzessinnen kämpften wohl mit Pfeil, Dolch und Streitkolben Waffen in Frauengräbern galten oft als symbolisch. Neue Analysen von Mumien aber deuten an: Ägyptische Prinzessinnen könnten selbst erfahrene Kämpferinnen gewesen sein. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Dolch der altägyptischen Prinzessin Ita, Tochter des ägyptischen Pharaos Amenemhet II. Foto: Stefan Arend / FUNKE Foto Services / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bogenschießen und Jagd gehörten im alten Ägypten womöglich auch für Frauen aus dem Königshaus zum Alltag. Darauf deutet eine Untersuchung von Skelettresten hin. Einige der Prinzessinnen, die mit Waffen bestattet wurden, hätten diese offenbar tatsächlich benutzt, berichtet ein Forschungsteam im Fachjournal »Frontiers in Environmental Archaeology« .
Die Ergebnisse seien wichtig für eine alte Debatte über die Bedeutung von Waffen in Frauengräbern. Solche Beigaben galten oft als symbolisch. Die neuen Befunde sprächen dafür, dass Bögen, Pfeile und andere Waffen zumindest bei einigen Prinzessinnen keine bloßen Statussymbole waren.
Was Experten sagen
Das Team um die ägyptische Archäologin Seinab Haschesch hatte sechs königliche Mumien untersucht, die ein Team in den 1890er-Jahren in der Pyramidenanlage von Dahschur – einer Begräbnisstätte mit Pyramiden und Schachtgräbern südlich der Hauptstadt Kairo – entdeckt hatte. Sie seien jahrelang verschollen gewesen und erst 2020 im Ägyptischen Museum wiederentdeckt worden. Darunter befanden sich vier Töchter des Pharaos Amenemhet II.
, die vor rund 4000 Jahren lebten. Kräftige Muskelansätze»Mitglieder der königlichen Familie, insbesondere die Frauen, betätigten sich aktiv bei anspruchsvollen und körperlich fordernden Aktivitäten wie Bogenschießen und Jagd«, ist Haschesch überzeugt. Sie ist außerordentliche Professorin am Institut für Ägyptologie der Beni-Suef-Universität in Ägypten.
Dies werde durch die Art und Weise gestützt, wie sich ihre Knochen entwickelten, um starker Muskelbelastung standzuhalten. »Wir fanden eine deutliche Entwicklung der oberen Gliedmaßen, die mit wiederholten, sehr intensiven Bewegungen zusammenhängt – etwa dem Spannen einer Bogensehne oder dem Stabilisieren einer Waffe«, erklärte Haschesch.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




