
Hantavirus auf der »Hondius«: Zweiter bestätigter Fall in Spanien
Passagier der »Hondius« Zweiter bestätigter Hantavirus-Fall in Spanien Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« starben drei Menschen, etliche wurden infiziert. Nun ist ein weiterer nach Spanien...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Passagier der »Hondius« Zweiter bestätigter Hantavirus-Fall in Spanien Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff »Hondius« starben drei Menschen, etliche wurden infiziert. Nun ist ein weiterer nach Spanien zurückgekehrter Passagier positiv getestet worden. 31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die MV »Hondius« im Hafen von Teneriffa Foto: Jorge Guerrero / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Etwa acht Wochen nach der Ausbreitung des Hantavirus auf der »Hondius« ist in Spanien ein zweiter Fall der Ansteckung bestätigt worden.
Ein in Quarantäne befindlicher spanischer Passagier des Kreuzfahrtschiffs wurde positiv auf das Virus getestet. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Der neue Fall »ändert nichts am Grad des Risikos für die allgemeine Bevölkerung«, hieß es weiter.
Der Patient wurde den Angaben zufolge inzwischen in eine Hochisolierstation eines Militärkrankenhauses verlegt. Ein anderer spanischer Passagier war bereits kurz nach dem Verlassen der »Hondius« positiv auf das Hantavirus getestet worden. Insgesamt 14 spanische »Hondius«-Passagiere waren nach der Evakuierung des Schiffs in ein Militärkrankenhaus in Madrid eingeliefert worden.
Was Experten sagen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilte am Samstag mit, dass ihr seit dem Hantavirus-Ausbruch an Bord des Kreuzfahrtschiffs insgesamt zwölf bestätigte oder vermutete Infektionsfälle gemeldet worden seien. Drei Passagiere starben, darunter eine Deutsche. Mehr zum Thema Mangel an Geld und Patienten: Neue Hantavirus-Impfstoffe sind in Arbeit, aber werden sie je hergestellt?
Von Alina Schadwinkel »Hondius«-Crew in Quarantäne: Kreuzfahrtschiff macht nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam fest Ausbruch an Bord der MV »Hondius«: WHO findet keine Hinweise auf gefährliche Hantavirus-Mutation Die spanischen Behörden hatten die vor rund zwei Wochen erfolgte Evakuierung der »Hondius« ermöglicht, indem sie das Schiff vor der Kanareninsel Teneriffa ankern ließen. Dort wurden dann Passagiere und Besatzungsmitglieder von Bord geholt. Wegen der langen Inkubationszeit und des potenziell tödlichen Verlaufs von Hantavirus-Infektionen werden die Betroffenen seither isoliert und medizinisch überwacht.
Zu dem Ausbruch des gefährlichen Virus war es während einer Reise der »Hondius« von der Südspitze Argentiniens zu den Kapverden gekommen. Hantaviren verursachen schwere Atemwegserkrankungen, eine Impfung gibt es nicht. Üblicherweise verbreiten sich die Viren über Urin, Kot und Speichel infizierter Nagetiere.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





