
Hitze in Deutschland: Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Sonnenbrandgefahr
Hitzewelle in Deutschland Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Sonnenbrandgefahr Rekorde bei den Temperaturen, teils extreme UV-Werte: Die Hitze in Deutschland wird in den kommenden Tagen anhalten. Die Gewittergefahr...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Hitzewelle in Deutschland Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Sonnenbrandgefahr Rekorde bei den Temperaturen, teils extreme UV-Werte: Die Hitze in Deutschland wird in den kommenden Tagen anhalten. Die Gewittergefahr steigt. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Menschen am Elbstrand Ovelgönne Foto: Marcus Brandt / dpa Keine Abkühlung in Sicht: Es bleibt heiß in Deutschland. Vorsicht ist nicht nur wegen der Temperaturen angesagt, sondern auch wegen der Sonnenstrahlen.
Die Einzelheiten
Extreme Hitze im Westen und Südwesten, die sich nach Norden hin ausbreitet, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) nicht nur für heute voraus. Im Norden liegen die Höchstwerte demnach bei 27 bis 34 Grad, im Rest des Landes werden 32 bis 39 Grad erwartet. Einzig über dem südlichen Bergland seien vereinzelt kräftige Gewitter möglich, hieß es – ansonsten bleibe es heiter und teils sonnig.
Tückisch ist dabei besonders die nicht direkt spürbare UV-Strahlung. Am Mittwoch und Donnerstag werden die bislang höchsten Indexwerte des Jahres erwartet, wie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mitteilte. In Norddeutschland werde ein UV-Index bis 8 erwartet, in Mitteldeutschland bis 9, in Süddeutschland seien stellenweise 10 möglich, im Hochgebirge gar 11 (»extrem«).
Der UV-Index-Wert gibt an, welche Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen Strahlung am Boden erwartet werden. »Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam«Aktuell hätten die Sonnenstrahlen einen kurzen Weg durch die Atmosphäre, erklärte das BfS. Zudem sei mit wenig schützendem Ozon in der Atmosphäre über Deutschland zu rechnen.
Was Experten sagen
Schon ab einem Indexwert von 3 sei UV-Schutz angebracht. Besonders Kinder müssten geschützt werden: »Sonnenbrände im Kinder- und Jugendalter erhöhen das Risiko für UV-bedingte Erkrankungen von Haut und Augen im späteren Leben. « Weil der Wasserverbrauch wegen der Hitze vielerorts gestiegen ist, rufen Versorger und Städte zu sparsamer Nutzung auf.
In mehreren Regionen wird davon abgeraten, den Pool zu befüllen oder den Rasen zu bewässern. Kommunale Aufrufe zum Wassersparen gibt es unter anderem in Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Mehr zum Thema Rat von Expertinnen: So kommen ältere Menschen gut durch die heißen Tage Von Lea Wolz Geweitete Blutgefäße, roter Kopf, nasse Shirts: Was bei großer Hitze wirklich für Abkühlung sorgt Von Marthe Ruddat Sonne: Woran Sie die verschiedenen Arten von Hautkrebs erkennen Ein Interview von Veronika Hackenbroch Eigenes »Hydrieren« sei aber angebracht, heißt es von den Stadtwerken in München: »Bei diesem Wetter ist viel Trinken ratsam, vor allem Trinkwasser als kalorienfreier Durstlöscher.
«Der Hitzerekord für den Monat Juni könnte am Freitag gebrochen werden, wenn die Temperaturen möglicherweise auf bis zu 40 Grad steigen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





