
Hitze in Deutschland: SPD in NRW fordert Hitzekabinett
Extreme Temperaturen NRW-SPD fordert, Hitze nicht »als bloßes Sommerphänomen zu behandeln« Die jüngste Hitzewelle verschärft die Debatte über den Schutz der Bevölkerung. Die SPD in NRW fordert nun ein Hitze-Kabinett....
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Extreme Temperaturen NRW-SPD fordert, Hitze nicht »als bloßes Sommerphänomen zu behandeln« Die jüngste Hitzewelle verschärft die Debatte über den Schutz der Bevölkerung. Die SPD in NRW fordert nun ein Hitze-Kabinett. Extreme Temperaturen müssten politisch genauso ernst genommen werden wie etwa Hochwasser.
53 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Passanten Ende Juni in Köln: Extreme Hitze Foto: Christoph Hardt / action press Angesichts der extremen Hitze Ende Juni fordert die SPD in Nordrhein-Westfalen, die Landesregierung müsse ein Hitze-Kabinett einrichten.
Die Einzelheiten
»Wir müssen endlich aufhören, Hitze als bloßes Sommerphänomen zu behandeln«, sagte Jochen Ott, Spitzenkandidat der SPD für die NRW-Landtagswahl im kommenden April. »Hitzewellen sind Unwetter. Sie sind Naturereignisse mit erheblichen Gefahren für Leib und Leben – nicht weniger als Sturm, Hochwasser oder Eis.
Und genau so müssen sie politisch bewertet und behandelt werden. « Die SPD im Düsseldorfer Landtag fordert deshalb, die Landesregierung müsse ein Hitze-Kabinett einrichten: Alle betroffenen Ressorts – Gesundheit, Inneres, Kommunales, Schule, Familie, Soziales, Arbeit, Umwelt, Wirtschaft, Finanzen und Verkehr – müssten gemeinsam einen ressortübergreifenden Sofort-Aktionsplan beschließen. Außerdem solle ein solches Hitze-Kabinett die Kommunen bei der Erstellung und Umsetzung ihrer Hitzeaktionspläne unterstützen.
Es solle sich darum kümmern, flächendeckende Hitze-Warnsysteme bereitzustellen, Trinkwasserspender fördern und den Kommunen helfen, Flächen zu entsiegeln und zu begrünen. Krankenhäuser, Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen bräuchten dringend Kühl- und Klimatisierungssysteme, um »die Menschen vor extremer Hitze zu schützen«, sagte Ott. Bild vergrößern SPD-Spitzenkandidat Ott: »Die nächste Hitzewelle kommt« Foto: Henning Kaiser / dpa Für obdachlose Menschen und Beschäftigte, die im Freien arbeiten, brauche es Schutzkonzepte.
Was Experten sagen
Zudem müsse Wohnraum energetisch modernisiert werden – dafür müsse man die Wohnraumförderung stärken. »Die hohe Zahl der Hitzetoten in Deutschland ist längst keine statistische Randnotiz mehr, sondern eine humanitäre und politische Realität«, sagte Ott. Hinter jeder Zahl stünden Menschen.
Wer angesichts dieser Entwicklung weiterhin so handele, als sei extreme Hitze lediglich eine Frage persönlicher Vorsorge, werde der Verantwortung des Staates nicht gerecht. »Die nächste Hitzewelle wird kommen. « Wüst: Klimaschutz ist »Menschenschutz«Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) sagte in einer Pressekonferenz Ende vergangener Woche, es mache ihn »betroffen«, dass die Hitze gerade älteren Menschen zu schaffen mache und Menschen aufgrund dieser Belastung gestorben seien.
»Klimaschutz ist nichts Abstraktes, das ist auch Menschenschutz.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





