
Honda storniert Elektroauto-Fabrik in Kanada, streicht E-SUV
Honda storniert Elektroauto-Fabrik in Kanada, streicht E-SUV Honda stellt das elektrische SUV Prologue ein. Zudem wird eine in Kanada geplante Fabrik für Akkus und E-Autos doch nicht gebaut. vorlesen Druckansicht (Bild:...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Honda storniert Elektroauto-Fabrik in Kanada, streicht E-SUV Honda stellt das elektrische SUV Prologue ein. Zudem wird eine in Kanada geplante Fabrik für Akkus und E-Autos doch nicht gebaut. vorlesen Druckansicht (Bild: Daniel AJ Sokolov) 05:33 Uhr Lesezeit: 7 Min.
Autos Von Daniel AJ Sokolov Anzeige Inhaltsverzeichnis Honda storniert Elektroauto-Fabrik in Kanada, streicht E-SUV Abgesagte E-Projekte Stufenweiser Einstieg der Chinesen Nachfrage in Kanada reicht Honda nicht Auf einer Seite lesen Honda wird das gemeinsam mit General Motors entwickelte Elektro-SUV Prologue aus dem Sortiment streichen. Es wurde seit 2024 in Nordamerika verkauft und beruht zu weiten Teilen auf dem Chevrolet Blazer EV. Stattdessen setzt Honda in Nordamerika fortan auf Hybridautos.
Technische Details
Parallel stoppen die Japaner ihre Vorbereitungen für den Bau einer Fabrik für Elektroautos und Akkumulatoren in Kanada. Weiterlesen nach der Anzeige Dies berichtet Nikkei Asia. Honda hat sich dazu nicht geäußert.
Anfang 2024 hat der Autokonzern die Errichtung eines neuen Elektroautowerks in Kanada angekündigt, samt angeschlossener Akkumulatorenherstellung. Dafür sollten 18,4 Milliarden kanadische Dollar fließen (aktuell rund 11,6 Milliarden Euro), wovon fünf Milliarden aus Subventionen Kanadas sowie der Provinz Ontario kommen sollten. Vor einem Jahr hat Honda das Projekt um zwei Jahre aufgeschoben.
Grund war die geringe Nachfrage nach Elektroautos in Nordamerika. Es war die Hochblüte solcher Ankündigung für die Energiewende bei Pkw. Ab 2035 wollte Kanada, genau wie Kalifornien, Pkw und leichte Nutzfahrzeuge nur noch mit lokal emissionsfreien Antrieben zulassen.
Branchenfolgen
Alleine Stellantis, Northvolt und Volkswagen wollten damals binnen eines Jahrzehnts rund 38 Milliarden kanadischer Dollar in E-Produktion in der Monarchie investieren. Diese Pläne haben sich großteils zerschlagen. Abgesagte E-Projekte Northvolt ist pleitegegangen, die Bauarbeiten in Quebec mussten voriges Jahr eingestellt werden.
Immerhin errichtet Volkswagen derzeit eine Akkufabrik in Ontario, doch die Produktionsmengen dürften geringer ausfallen als ursprünglich geplant. Das Elektroauto VW ID. 4 wird vom nordamerikanischen Markt verschwinden, die Produktion ist bereits eingestellt.
4-Fabrik in Tennessee wird stattdessen das benzingetriebene SUV Atlas herstellen, weil VW damit mehr Geld verdient. GM hat seinen elektrischen Lieferwagen Brightdrop aufgegeben, das Werk in Kanada steht still. Stellantis steckt ohnehin in einer Krise und hat seine Beteiligung an einer Akkufabrik in der Grenzstadt Windsor im Februar an den ursprünglichen Partner LG Energy Solution verkauft.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





