
Irankrieg: Geplante Verhandlungen zwischen USA und Iran auf dem Bürgenstock fallen aus
Verhandlungen über Friedensabkommen Gespräche zwischen USA und Iran in der Schweiz abgesagt Die für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind kurzfristig abgesagt worden. Trotz einer verlängerten...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Verhandlungen über Friedensabkommen Gespräche zwischen USA und Iran in der Schweiz abgesagt Die für Freitag geplanten Verhandlungen zwischen den USA und Iran sind kurzfristig abgesagt worden. Trotz einer verlängerten Waffenruhe und der Aufhebung der US-Seeblockade bleiben zentrale Streitpunkte ungelöst. 52 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Reist doch nicht in die Schweiz: US-Vizepräsident JD Vance Foto: Ken Cedeno / Die für diesen Freitag geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran wurden dem Schweizer Außenministerium zufolge abgesagt. Das Treffen auf dem Bürgenstock in der Nähe von Luzern finde nicht statt, teilte das Ministerium am Freitagmorgen mit.
Die Einzelheiten
Dort sollten die Unterhändler beider Seiten über einen dauerhaften Waffenstillstand verhandeln. US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Masoud Pezeshkian haben bereits ein Rahmenabkommen unterzeichnet, das die im April verkündete Waffenruhe verlängert und unter anderem eine Öffnung der Straße von Hormus vorsieht. Für die anschließenden Verhandlungen wurde eine Frist von 60 Tagen gesetzt.
US-Vizepräsident JD Vance hatte seine Teilnahme bereits abgesagt. Rahmenabkommen stehtDerweil hoben die USA nach Militärangaben gemäß der im Rahmenabkommen getroffenen Vereinbarung ihre wochenlange Seeblockade iranischer Häfen auf. Die Passage von Schiffen mit Start oder Ziel Iran werde auf Anweisung von Präsident Donald Trump nicht mehr verhindert, teilte das Regionalkommando Centcom mit.
Das Abkommen sieht im Gegenzug eine freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus vor. Bisher verläuft der Schiffsverkehr dort jedoch weiter nur verhalten. 2026 Im mühsam ausgehandelten Rahmenabkommen ist festgelegt, dass Iran in Absprache mit dem Anrainerstaat Oman nach 60 Tagen kostenfreien Schiffsverkehrs die Regeln für weitere Durchfahrten neu definieren kann.
Was Experten sagen
Dieser Aspekt könnte für Streit sorgen. Völkerrechtler halten Gebühren ohnehin für problematisch, die US-Regierung hatte sie wiederholt als inakzeptabel bezeichnet. Lesen Sie hier das Abkommen zwischen den USA und Iran im Wortlaut.
Mehr zum Thema Milliarden-Fonds für Teheran: Republikaner kritisieren Trumps Iran-Deal – »schlimmster außenpolitischer Fehler seit Jahrzehnten« Nach Abstimmungsdesaster: Kürzt Deutschland jetzt doch Uno-Gelder? Was hinter Wadephuls Kurskorrektur steckt Von Christoph Schult und Severin Weiland Der sicher schwierigste Streitpunkt in den Verhandlungen wird das iranische Atomprogramm sein und die Frage, wie es mit den Uran-Beständen des Landes weitergehen soll. Dem Vernehmen nach verfügt Iran über mehr als 400 Kilogramm hochangereichertes Uran, das relativ leicht in waffenfähiges Material umgewandelt werden könnte.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




