
Irankrieg: USA greifen Ziele im Iran an - mitten in Verhandlungen zum Kriegsende
Während Beratungen zum Kriegsende US-Militär greift Ziele im Süden Irans an Washington und Teheran verhandeln über einen Deal zur Beendigung des Kriegs, iranische Vertreter sind dafür in Doha. Jetzt meldet die US-Armee...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Während Beratungen zum Kriegsende US-Militär greift Ziele im Süden Irans an Washington und Teheran verhandeln über einen Deal zur Beendigung des Kriegs, iranische Vertreter sind dafür in Doha. Jetzt meldet die US-Armee neue Angriffe auf Raketenstellungen und Boote im Süden Irans. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ankernde Schiffe vor der Straße von Hormus (am Montag vor der Küste Omans) Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die USA haben nach eigenen Angaben erneut Iran angegriffen.
Es habe sich um »Selbstverteidigungsmaßnahmen« gehandelt, erklärte das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom). Mit den Attacken im Süden des Landes hätten US-Soldaten »vor Bedrohungen durch die iranischen Truppen geschützt« werden sollen. Getroffen wurden den Angaben zufolge unter anderem Raketenstellungen sowie iranische Boote, die versucht haben sollen, in der Straße von Hormus Minen zu verlegen.
Das US-Militär übe sich im Rahmen der aktuellen Waffenruhe in Zurückhaltung, erklärte ein Centcom-Sprecher. Es verteidige aber seine eigenen Verbände. Iranische Medien berichteten, es habe nach einem US-Angriff im Bereich der Insel Larak in der Straße von Hormus mehrere Tote gegeben.
Was Experten sagen
Das US-Militär machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern und nannte keine weiteren Details zu den Angriffen auf die iranischen Ziele. Iranische Delegation reist zu Gesprächen nach KatarDie USA und Israel hatten Ende Februar den Irankrieg mit Angriffen auf die Islamische Republik begonnen. Als Reaktion griff Teheran Ziele in Israel und in Nachbarstaaten in der Region an und blockierte weitgehend die für den Welthandel bedeutende Straße von Hormus.
Die USA blockieren ihrerseits die iranischen Häfen. April gilt eine brüchige Waffenruhe. Verhandlungen über ein endgültiges Ende der gewaltsamen Auseinandersetzungen brachten bisher keinen Durchbruch, die Bemühungen laufen aber weiter.
Zuletzt reiste eine iranische Delegation in die katarische Hauptstadt Doha: Wie die iranische Nachrichtenagentur Irib mitteilte, wollen der iranische Verhandlungsführer und Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf sowie Außenminister Abbas Araghchi die Führung Katars über Einzelheiten der Verhandlungen mit den USA informieren. Katar hatte zuletzt eher im Hintergrund als Vermittler in den Verhandlungen zwischen Iran und den USA agiert. In den vergangenen Tagen war eine Delegation aus Katar in Teheran.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





