
Irans regionale Nachbarn: Wie sich die Kräfte in Nahost verschoben haben
Irans regionale Nachbarn : Wie sich die Kräfte in Nahost verschoben haben Ein Kommentar von Christoph Ehrhardt 25.06.2026, 20:13Lesezeit: 4 Min. US-Außenminister Marco Rubio mit dem saudischen Außenminister Faisal Bin...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Irans regionale Nachbarn : Wie sich die Kräfte in Nahost verschoben haben Ein Kommentar von Christoph Ehrhardt 25. 2026, 20:13Lesezeit: 4 Min. US-Außenminister Marco Rubio mit dem saudischen Außenminister Faisal Bin Farhan Al Saud am Donnerstag in Manama, BahrainAFPIrans Nachbarn müssen bleiben, auch wenn Trump sich vom Nahen Osten abwendet.
Sie haben es mit einem Regime zu tun, das trotz schwerer Schläge vor Selbstbewusstsein platzt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der amerikanische Außenminister war um seine Aufgabe nicht zu beneiden, den Deal mit Iran auf seiner Reise an den Golf als Erfolg zu verkaufen. Die Skepsis, die der Absichtserklärung dort entgegenschlägt, ist angebracht.
Die Einzelheiten
Schon die amerikanisch-iranischen Verhandlungen in Genf boten einen Vorgeschmack darauf, was der Region bevorsteht. Sie waren begleitet von Drohungen und Konfrontation. Stabilität im Nahen Osten liegt in weiter Ferne.
Den Flächenbrand, den US-Präsident Donald Trump und der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit ihrem Angriff auf Iran entfacht haben, ist zu einem Schwelbrand geworden, der nur sehr schwer zu löschen ist. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Netanjahu würde den Krieg lieber fortsetzenSchon deshalb, weil sowohl die Amerikaner als auch die Iraner leicht zu dem Versuch zu verleiten sind, ihre Verhandlungsposition durch Eskalation zu verbessern.
Netanjahu würde den Krieg gegen Iran und seine wichtigste Schattenarmee, die Hizbullah in Libanon, ohnehin lieber fortsetzen. Er dürfte jede Einladung dankbar annehmen, den Waffengang wieder voll zu entfesseln. Für den israelischen Regierungschef und seinen zwischen zügelloser Kriegstreiberei und erstaunlichen Zugeständnissen schwankenden Alliierten im Weißen Haus bedeutet der Ausgang des Krieges mit der Islamischen Republik eine strategische Niederlage.
Was Experten sagen
Der Versuch, durch militärische Übermacht eine neue, von Israel dominierte Ordnung im Nahen Osten zu erzwingen, ist gescheitert. Stattdessen hat das israelisch-amerikanische Verhältnis angesichts der nicht erreichten Kriegsziele gelitten. Albtraumszenarien sind bittere Realität geworden.
Iran wird ein Unruheherd bleiben. In Teheran herrscht jetzt ein Regime, das noch paranoider und radikaler ist. Und sich ermächtigt fühlt, sein destabilisierendes Erpressungspotential skrupelloser als zuvor auszuspielen.
Es hat gelernt, dass es den mit den USA verbündeten arabischen Golfstaaten mit seinen Drohnen und Raketen große Schmerzen bereiten kann. Und vor allem, dass es in der Lage ist, mit der Sperrung der Straße von Hormus jederzeit die Energiepreise explodieren zu lassen und der Weltwirtschaft schweren Schaden zuzufügen – was auch seinen Erzfeind Amerika wirksam unter Druck setzt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





