
Ironman Hamburg: Möglicher Anschlag mit Metallsplittern
Bei Wettkampf in Hamburg Möglicher Anschlag mit Metallsplittern auf Ironman-Strecke Metallsplitter auf der Straße haben zahlreiche Radfahrer beim Ironman Hamburg ausgebremst. Sportler und lokale Medien befürchten einen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bei Wettkampf in Hamburg Möglicher Anschlag mit Metallsplittern auf Ironman-Strecke Metallsplitter auf der Straße haben zahlreiche Radfahrer beim Ironman Hamburg ausgebremst. Sportler und lokale Medien befürchten einen Anschlag auf die Großveranstaltung, die Polizei ermittelt. 31 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Triathlet beim Jedermann-Wettkampf des Ironman in der Hamburger Innenstadt Foto: Nordphoto / Witke / IMAGO Die Polizei in Hamburg prüft Hinweise auf Sabotage mit Metallsplittern beim Ironman. Nach übereinstimmenden Berichten mussten bis zu 150 Triathletinnen und Triathleten ihre Fahrt unterbrechen, nachdem kleine Metallteile zahlreiche Reifen beschädigt hatten.
Die Einzelheiten
Das »Hamburger Abendblatt« und Sportmedien berichteten von einem mutmaßlichen Anschlag, ein Sprecher der Polizei nannte entsprechende Mutmaßungen zum derzeitigen Zeitpunkt noch »Spekulation«. Aufgefunden wurden die millimetergroßen Metallteile im Hamburger Stadtteil Kirchwerder. Betroffen waren von dem Vorfall an der Radstrecke offenbar keine Teilnehmenden des Profifeldes.
Im Rahmen des Ironman-Wettkampfes wird auch der EM-Titel der Frauen vergeben. Proteste von AnwohnernRund um das Triathlon-Turnier hatte es zuvor schon Proteste von Anwohnerinnen und Anwohnern gegen die Großveranstaltung gegeben. Auf Plakaten an Hauswänden standen laut Sportmedien etwa Sprüche wie »Ihr raubt uns unsere Freiheit«.
Ein lokaler Beschluss in Hamburg-Bergedorf hatte bereits im vergangenen Jahr dafür gesorgt, dass die Streckenführung verändert wurde, um eine befürchtete »Einkesselung« des Bezirks zu vermeiden. Erste Probleme beim Radwettkampf waren zu Beginn der Veranstaltung bereits im Livestream aufgefallen, kurz darauf kursierten Berichte über Metallsplitter entlang der Strecke. Diese seien »offenbar mutwillig von Anwohnern ausgebracht« worden, so das »Abendblatt«.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Deutscher Triathlet Noodt: Er lief als Erster ins Ziel und wurde trotzdem Zweiter Von Matthias Fiedler Unglück in Texas: Brasilianische Triathletin bei Ironman gestorben FireFit European Championships: Feuerwehrmann stirbt nach Wettkampf auf Messe in Hannover Unter den Sportlerinnen und Sportlern sorgte der mögliche Anschlag für Kritik. »Es ist nicht nur der Ironman, sondern es sind allgemein die Radveranstaltungen, die da scheinbar nicht willkommen sind. Man muss sich überlegen, wie man in Zukunft damit umgeht«, sagte der mehrfache Ironman-Weltmeister Jan Frodeno dem NDR.
»Ich finde es nur extrem schade, weil die Leute eigentlich ein Signal gegen die Veranstaltung senden wollen. Aber hier sind Athleten betroffen, die sich teilweise jahrelang vorbereiten. Das jemandem wegzunehmen, weil man mal ein paar Stunden nicht raus kann, ist zu viel.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





