
Iserlohn im Sauerland: Feuerwehr rettet Leitungsmonteure vor Waldbrand
Notlage im Sauerland Feuerwehr rettet Leitungsmonteure vor Waldbrand Die Arbeit an Hochspannungsleitungen ist ohnehin schon nicht ohne. Wenn dann auch noch ein Waldbrand hinzukommt... Für zehn Monteure an einem Berghang...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Notlage im Sauerland Feuerwehr rettet Leitungsmonteure vor Waldbrand Die Arbeit an Hochspannungsleitungen ist ohnehin schon nicht ohne. Wenn dann auch noch ein Waldbrand hinzukommt... Für zehn Monteure an einem Berghang bei Iserlohn sorgte diese Kombination für einen denkwürdigen Arbeitstag.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Einsatzort bei Iserlohn: Schwierige Löscharbeiten für die Feuerwehr Foto: Alex Talash / dpa Bei einem Waldbrand in Iserlohn im Sauerland haben Feuerwehrleute mindestens zehn Monteure einer Hochspannungsleitung unverletzt in Sicherheit gebracht.
Die Einzelheiten
Gegen 16 Uhr sei aus ungeklärter Ursache ein Feuer in einem Mischwald ausgebrochen, das sich angefacht von Wind einen Berghang hinauf ausgebreitet habe, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Priorität habe die Rettung der Arbeiter, die sich aber nicht mehr in den Masten einer Hochspannungsleitung befunden hätten. Sie seien unverletzt in Sicherheit gebracht worden.
Ein Hubschrauber der Polizei habe beim Löschen mit seinem Wasserbehälter letztlich doch nicht helfen können. Die Hochspannungsleitung, unter der die Flammen loderten, habe noch unter Strom gestanden. Das Feuer sei mit Hilfe von Tanklöschfahrzeugen von Hand bekämpft worden, schilderte der Sprecher.
Wie eine Drohne gezeigt habe, erstreckte sich das Feuer auf einer Fläche von 10. Zuletzt seien noch auf 800 Quadratmetern Glutnester aktiv gewesen. »Das ist unter Kontrolle«, sagte der Sprecher am Abend.
Was Experten sagen
An dem Einsatz beteiligten sich in der Spitze 200 bis 250 Feuerwehrleute. Darunter seien auch Einsatzkräfte aus dem Kreisgebiet. Der Sprecher der Feuerwehr ging davon aus, dass der Einsatz in dem Waldstück noch die ganze Nacht zum Mittwoch hindurch andauern werde.
Auch andernorts sind Feuerwehrleute mit der Bekämpfung von Waldbränden beschäftigt. Der Großbrand im Müritz-Nationalpark hält die Einsatzkräfte nun bereits in der zweiten Nacht in Folge in Atem. Am Abend lief die erneute Evakuierung der Ortschaften Granzin und Granziner Mühle an.
»Das Problem ist, dass sich der Wind wieder gedreht hat und auch ein bisschen aufgefrischt hat«, sagte ein Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Zuletzt sei das Feuer etwa 1,4 Kilometer von Granzin entfernt gewesen. Der Ort hat laut Website der übergeordneten Gemeinde Kratzeburg etwas mehr als 100 Einwohnerinnen und Einwohner.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





