
Israel: »Geh nach Hause« – Zwischenrufe bei Ansprache von Benjamin Netanyahu
Israel »Geh nach Hause« – Zwischenrufe bei Netanyahu-Ansprache Seine Zustimmungswerte sinken: Israels Premier Benjamin Netanyahu gerät im israelischen Wahlkampf unter Druck. Bei einer Rede vor Offiziersanwärtern hat der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Israel »Geh nach Hause« – Zwischenrufe bei Netanyahu-Ansprache Seine Zustimmungswerte sinken: Israels Premier Benjamin Netanyahu gerät im israelischen Wahlkampf unter Druck. Bei einer Rede vor Offiziersanwärtern hat der 76-Jährige das nun zu spüren bekommen. 11 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Benjamin Netanyahu mit Verteidigungsminister Israel Katz und Top-Militärs Foto: Abir Sultan / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu ist nach Medienberichten bei einer Rede vor Offiziersanwärtern mit Zwischenrufen gestört worden.
Wie die israelischen Zeitungen »The Times of Israel« und »Haaretz» weiter berichteten und auf zahlreichen Social-Media-Videos zu hören ist, rief ein Anwesender: »Geh nach Hause«. Das löste bei einigen Beifall und Jubel aus. Ein weiterer Zuhörer rief demnach danach: »Geh, Bibi«.
Laut den Berichten folgten jedoch auch Applaus und Jubel für den Regierungschef. Der Vorfall ereignete sich während einer Abschlusszeremonie an einer Offiziersschule der israelischen Streitkräfte. Netanyahu wies in seiner Rede Kritik an seiner Führung im laufenden Krieg zurück.
Was Experten sagen
Er erklärte, dass sich die strategische Lage im Nahen Osten grundlegend verändert habe. Dabei verwies der Ministerpräsident auf militärische Erfolge gegen Iran, die palästinensische Terrororganisation Hamas im Gazastreifen und die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon. Mehr zum Thema Nahost: 92 Prozent der Israelis sehen laut Umfrage Iran als Gewinner des Krieges Netanyahu dürfte dennoch erleichtert auf diese Woche zurückblicken.
Der 76-Jährige hat seine Aussagen in den gegen ihn laufenden Korruptionsprozessen abgeschlossen. Das teilte eine Sprecherin des Justizministeriums am Mittwoch mit. Seit Ende 2024 hatte Netanyahu in den Verfahren insgesamt 98 Mal ausgesagt.
Oftmals wurden die Anhörungen auf Antrag seines Anwalts aufgrund von Regierungsverpflichtungen oder gesundheitlichen Problemen verkürzt oder verschoben. Netanyahu sieht sich in zwei Fällen mit dem Vorwurf konfrontiert, er habe mit israelischen Medienhäusern vorteilhafte Berichterstattung ausgehandelt. In einem dritten Fall geht es um den Vorwurf, er habe Luxusgeschenke im Wert von mehr als 260.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





