Israelischer Rüstungskonzern zeigt Interesse an VW-Werk Osnabrück
Israelischer Rüstungskonzern zeigt Interesse an VW-Werk Osnabrück Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen, um Komponenten für das Flugabwehr-System „Iron Dome“ zu...
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Israelischer Rüstungskonzern zeigt Interesse an VW-Werk Osnabrück Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen, um Komponenten für das Flugabwehr-System „Iron Dome“ zu fertigen. vorlesen Druckansicht Volkswagenwerk Osnabrück (Bild: Volkswagenwerk) 13:34 Uhr Lesezeit: 3 Min. Autos Von dpa Anzeige Im kommenden Jahr endet wohl die Fahrzeugproduktion im Osnabrücker VW-Werk – und dann?
Rheinmetall und auch MAN hatten für ihre Rüstungsproduktion bereits Interesse an dem Werk gezeigt, sind aber nicht mit Volkswagen ins Geschäft gekommen. Nun könnte eine andere Rüstungsfirma zugreifen: Der israelische Rüstungskonzern Rafael möchte das Osnabrücker Volkswagen-Werk übernehmen. Weiterlesen nach der Anzeige Der CDU-Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst bestätigt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt Gespräche zwischen Rafael und Volkswagen“.
Technische Details
Ernst war bis 2025 in führender Funktion für den Panzerfaust-Hersteller Dynamit Nobel Defence (DND) tätig, dann wechselte er in den Bundestag. DND ist die Deutschlandtochter von Rafael, sie würde nach aktuellem Stand auch den Volkswagen-Standort übernehmen. Informierte Kreise bestätigten die Information, über die auch die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet hatte.
Komponenten für israelisches Flugabwehr-System In Osnabrück sollen künftig wohl keine Panzerfäuste hergestellt werden, sondern Komponenten für das Flugabwehr-System „Iron Dome“, das Rafael in Israel fertigt. Das könnten schwere Lastwagen und Abschussvorrichtungen sein, vermutet der frühere Rüstungsmanager Ernst. DND ließ eine Anfrage unbeantwortet.
Volkswagen teilte mit, man prüfe weiterhin tragfähige Perspektiven für den Standort Osnabrück nach dem Auslauf der aktuellen Fertigung im Jahr 2027. Man stehe „im Austausch mit unterschiedlichen Marktakteuren“. Der Panzer- und Munitionsfabrikant Rheinmetall hatte zunächst ebenfalls Interesse an dem Standort bekundet.
Branchenfolgen
Laut der Branchenzeitschrift Automobilwoche war auch MAN für eine Rüstungsproduktion in diesem Werk bereits im Gespräch. Ernst wertet die mögliche Übernahme des VW-Standorts durch Rafael und DND positiv. „Das ist eine Win-win-Situation“, sagt der Christdemokrat.
„Wir hätten israelisches Know-how in Deutschland und der israelische Staatskonzern hat eine Produktion, die nicht bedroht ist vom Krieg. “ Gut sei zudem, dass wohl zumindest ein Teil der Osnabrücker Belegschaft übernommen werden könne. Das Werk wird im Herbst 2027 frei DND hat seinen Firmensitz in Burbach (Nordrhein-Westfalen).
Die Folgen des Ukraine-Krieges gaben der Firma einen starken Wachstumsschub, die Nachfrage nach Panzerfäusten schnellte nach Beginn des russischen Angriffs in die Höhe. 2024 kam die Firma mit rund 400 Mitarbeitern eigenen Angaben zufolge auf einen Umsatz von 146 Millionen Euro und damit zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn verdoppelte sich auf 6,5 Millionen Euro.
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





