
JD Vance: Vizepräsident relativiert Watergate und warnt vor »Deep State«
USA Vance relativiert Watergate-Skandal und spricht vom »Deep State« Der US-Vize zieht einen Vergleich zwischen Ex-Präsident Nixon und seinem Chef, der für Aufsehen sorgt: Den einen habe der »Deep State« zu Fall...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. USA Vance relativiert Watergate-Skandal und spricht vom »Deep State« Der US-Vize zieht einen Vergleich zwischen Ex-Präsident Nixon und seinem Chef, der für Aufsehen sorgt: Den einen habe der »Deep State« zu Fall gebracht, bei dem anderen sei es versucht worden. 48 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern US-Vizepräsident JD Vance: »Wenn Watergate morgen passieren würde, wäre es eine 12-Stunden-Nachricht« Foto: Aaron Schwartz / US-Vizepräsident JD Vance hat den Watergate-Skandal relativiert. »Wenn Watergate morgen passieren würde, wäre es eine 12-Stunden-Nachricht«, sagte Vance bei einem Gespräch in der Richard Nixon Presidential Library im US-Bundesstaat Kalifornien. »Die Vorstellung, dass das eine Präsidentschaft zu Fall gebracht haben soll, ist verrückt«, fuhr Vance fort.
Die Einzelheiten
Gleichzeitig zog er auch eine Parallele zwischen dem früheren US-Präsidenten Richard Nixon und dem amtierenden Präsidenten Donald Trump. Wenn man sich anschaue, wie der »Deep State« Nixon zu Fall gebracht habe, unterscheide sich das nicht so sehr von dem, was dieselben Gruppen und Institutionen Trump während seiner ersten Amtszeit hätten antun wollen, behauptete Vance. Er nannte dabei keinerlei Belege für seine Ausführungen.
Vance vergleicht sich mit NixonDas Verschwörungsnarrativ des »Deep State« besagt im Kern, dass geheime Mächte das Weltgeschehen lenken. Watergate steht für einen der größten Politskandale der USA: 1972 wurden im Washingtoner Watergate-Hotel, der Wahlkampfzentrale der Demokraten, fünf Männer verhaftet, die dort Abhörgeräte installiert hatten. Die Spur führte zum Wahlkampfteam der Republikaner und ins Weiße Haus – zum damaligen Präsidenten Nixon.
Dieser versuchte, die Affäre zu vertuschen, trat letztlich aber 1974 zurück und kam damit einer Amtsenthebung zuvor. Mehr zum Thema Labour-Berater Mandelson über Trump: »Meine größte Sorge ist, dass die Europäer in Panik verfallen« Ein Interview von Steffen Lüdke, London Donald Trumps brüchige Koalition: »Carlsons Parteiaustritt ist ein Manöver, um jetzt Druck auszuüben« Ein Interview von Nicola Abé, New York Hakeliges Abkommen mit Iran: Diesen Deal kann Trump sogar den eigenen Leuten nicht als Erfolg verkaufen Von Nicola Abé, New York Vance verglich bei seinem Auftritt auch sich selbst mit Nixon: »ein junger Senator, Vizepräsident, schreibt ein paar Bestseller, wird von den Medien gehasst – das klingt irgendwie nach JD Vance«. Er habe Nixon schon immer gemocht, betonte er.
Was Experten sagen
Es wird weithin angenommen, dass sich Vance um eine Präsidentschaftskandidatur 2028 und damit um Trumps Nachfolge bemühen wird. Trump selbst kann nach zwei Amtszeiten nicht erneut kandidieren. Selten hatte ein Vizepräsident so viel Macht wie JD Vance.
Er sieht sich in einem Kampf gegen die Linke, in dem fast jedes Mittel erlaubt ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





