
Jobcenter: Mitarbeiter nach Kritik in ZDF-Doku entlassen
ZDF-Doku »System Bürgergeld: Leben ohne Leistung« Jobcenter-Mitarbeiter wird nach Kritik an seinem Arbeitgeber entlassen Er kritisierte in einer ZDF-Doku das Bürgergeld scharf, dann wurde ihm gekündigt: Der betroffene...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. ZDF-Doku »System Bürgergeld: Leben ohne Leistung« Jobcenter-Mitarbeiter wird nach Kritik an seinem Arbeitgeber entlassen Er kritisierte in einer ZDF-Doku das Bürgergeld scharf, dann wurde ihm gekündigt: Der betroffene Jobcenter-Mitarbeiter aus Bremen habe sich nicht konstruktiv geäußert, so die Kommune. 59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Jobcenter: »Das Vertrauensverhältnis ist damit zerstört« (Symbolbild) Foto: Jens Kalaene / dpa Die Dokumentation im ZDF trägt den Titel: »Am Puls mit Sarah Tacke – System Bürgergeld: Leben ohne Leistung« . Einer der Interviewpartner ist nun seinen Job los. Wie die »FAZ« berichtet, hat die Stadt Bremen dem Jobcenter-Mitarbeiter Fred Göcken fristlos gekündigt, weil er das Jobcenter »diffamiert« habe, so der Vorwurf.
Die Einzelheiten
In dem Film äußerte Göcken die Vermutung, zwischen 30 und 40 Prozent der Bürgergeldempfänger machten keine wahren Angaben in ihren Anträgen. Dies sei »ein offenes Geheimnis«. Als zentrale Aufgabe des Jobcenters nannte er das »Geldausgeben«.
Die Stadt betont in ihrem Kündigungsschreiben vom 28. Mai, das der Zeitung vorliegt, das Interview sei nicht genehmigt worden. Der Arbeitgeber weist darauf hin, dass Kritik auch Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erlaubt sei, »solange sie sachlich und konstruktiv« sei.
Dies sei hier jedoch nicht der Fall gewesen: »Das Vertrauensverhältnis ist damit zerstört. « Gegenüber der »FAZ« sagte der Jobcenter-Mitarbeiter, er wolle nun juristisch gegen die fristlose Kündigung vorgehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





