
Keine „Freundin“ mehr: Meloni pariert das große männliche Ego
Keine „Freundin“ mehr : Meloni pariert das große männliche Ego Von Anna-Lena Ripperger 26.06.2026, 20:02Lesezeit: 2 Min. Damals ein Herz und eine Seele: Donald Trump empfängt Giorgia Meloni am 4. Januar 2025 in...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Keine „Freundin“ mehr : Meloni pariert das große männliche Ego Von Anna-Lena Ripperger 26. 2026, 20:02Lesezeit: 2 Min. Damals ein Herz und eine Seele: Donald Trump empfängt Giorgia Meloni am 4.
Januar 2025 in Mar-a-Lago. ReutersTrump hat Italiens Ministerpräsidentin öffentlich gedemütigt. Das zeigt, dass sie an ihm gescheitert ist.
Die Einzelheiten
Aber sie ist klug genug, die Chance zu nutzen, die darin liegt. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Giorgia Meloni weiß, wie man mit großen männlichen Egos umgeht. Sie hat das spätestens in ihrer Zeit als Ministerin unter Silvio Berlusconi gelernt.
Wahrscheinlich schon früher, auf den Straßen des römischen Arbeiterviertels Garbatella, in dem sie aufgewachsen ist, oder in den männerdominierten rechten Parteien, in denen sie sich bis ganz nach oben gearbeitet hat. Die italienische Ministerpräsidentin kann charmant und herzlich sein oder hart und kalt. Ihre unerbittliche Seite hat sie gerade jenem Mann gezeigt, dem sie lange eng verbunden schien: Donald Trump.
2025 war Meloni als einzige europäische Regierungschefin zu dessen Amtseinführung eingeladen, bei ihrem Antrittsbesuch im Weißen Haus nannte er sie „eine Freundin“. Als der amerikanische Präsident mit der EU über Zölle stritt, galt Meloni als Trump-Flüsterin, als eine Brückenbauerin zwischen den USA und Europa. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Meloni wirft Trump Lügen vorAber mit dem Irankrieg bekam das Verhältnis Risse. Trump erwartete Gefolgschaft, Italien ächzte jedoch unter den finanziellen Folgen des Kriegs, und Melonis Regierung untersagte deshalb amerikanischen Bombern die Landung auf dem Luftwaffenstützpunkt Sigonella. Seinen Ärger darüber ließ der US-Präsident Meloni nun spüren, auf demütigende Weise.
Sie habe ihn beim G-7-Gipfel in Évian um ein gemeinsames Foto angebettelt, behauptete er. Um ihren sinkenden Beliebtheitswerten etwas entgegenzusetzen. Meloni reagierte schnell und entschlossen.
Ihre Beliebtheit gehe Trump gar nichts an, und mit ihm befreundet zu sein, sei für diese bestimmt nicht förderlich, schrieb sie in einer englischen Nachricht auf Instagram. Mit einer Videobotschaft legte sie nach. Das, was Trump über sie gesagt habe, sei „komplett frei erfunden“.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





