
Ken Burns über die USA: „Wer hätte gedacht, dass aus diesem Haufen von Rebellen ein Volk entsteht“
Ken Burns über die USA : „Wer hätte gedacht, dass aus diesem Haufen von Rebellen ein Volk entsteht“ Von Tobias Rüther 03.07.2026, 08:03Lesezeit: 9 Min. Emanuel Leutze: „Washington Crossing the Delaware“, 1851.The...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ken Burns über die USA : „Wer hätte gedacht, dass aus diesem Haufen von Rebellen ein Volk entsteht“ Von Tobias Rüther 03. 2026, 08:03Lesezeit: 9 Min. Emanuel Leutze: „Washington Crossing the Delaware“, 1851.
The Metropolitan Museum of ArtDer Dokumentarfilmer Ken Burns hat die Geschichte der amerikanischen Revolution neu erzählt. Ein Gespräch über Untertanen, die zu Bürgern wurden, Patriotismus und warum wegen Trump eine Zeile gestrichen wurde. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Geschichte des Jazz.
Die Einzelheiten
Und der Brooklyn Bridge in New York. Und des amerikanischen Bürgerkriegs. Mark Twain und Muhammad Ali.
Die Nationalparks, Vietnam, Baseball und die Prohibition: Seit 1981 hat der amerikanische Filmemacher Ken Burns in teils epischen Dokumentationen seinen Landsleuten erzählt, wer sie sind oder sein könnten, woher sie kommen und wohin sie aufbrachen, was sie geprägt, angerichtet oder hervorgebracht haben. Die Ken-Burns-Technik, Gemälde und Fotos mit Kamerafahrten in Bewegung zu versetzen, hat ihn berühmt gemacht und bis in die „Simpsons“ gebracht. Jetzt hat der Zweiundsiebzigjährige mit seinem Team in sechs Folgen die Geschichte der amerikanischen Revolution erzählt.
Davon, wie sich die 13 Kolonien unabhängig erklären und nach Jahren blutiger Schlachten 1781 von der britischen Krone lösen. Im Original sprechen Tom Hanks und Meryl Streep, Maya Hawke und auch Christian Friedel, die erste öffentliche Lesung der Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia nach dem 4. Juli 1776 übernimmt Jeff Daniels: „We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal.
Was Experten sagen
“ Im deutschen Fernsehen ist „Die amerikanische Revolution“ wie schon die Serien davor bei Arte zu sehen. Ken Burns meldet sich per Video vom Dachboden seines Hauses in Walpole in New Hampshire, wo seit 1981 alle seine Produktionen entstanden sind, im Hintergrund liegt nicht nur sein schlafender Hund Chester. Ist das da eine amerikanische Flagge auf Ihrem Sofa?
Keine Flagge, sondern eine Decke der Navajo, die in diesem Muster gewebt ist. Wenn Sie sie anfassen könnten, würden Sie merken, wie schwer sie ist. Mir gefällt die Ironie und Doppelbödigkeit dahinter, wie die Essenz einer guten Geschichte.
Für Ihre Filme suchen Sie ständig nach solchen Motiven, Ambivalenzen. Ich weiß nicht, ob Sie sich mit Baseball auskennen, aber mein Ansatz ist ganz ähnlich. Selbst der beste Schlagmann trifft den Ball manchmal nicht, aber wenn er von zehn Würfen siebenmal daneben liegt und das zwanzig Jahre lang hintereinander macht, kommt er trotzdem in die Hall of Fame.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





