
Klimawandel in Italien: Ist der Risotto noch zu retten?
Klimawandel in Italien : Ist der Risotto noch zu retten? Von Anna-Lena Ripperger 27.06.2026, 12:44Lesezeit: 8 Min. Reisfeld zwischen Novara and VercelliPicture AllianceItalien ist nicht nur für Nudeln bekannt, hier wird...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Klimawandel in Italien : Ist der Risotto noch zu retten? Von Anna-Lena Ripperger 27. 2026, 12:44Lesezeit: 8 Min.
Reisfeld zwischen Novara and VercelliPicture AllianceItalien ist nicht nur für Nudeln bekannt, hier wird so viel Reis angebaut wie nirgendwo sonst in Europa. Mit dem Klimawandel gerät die jahrhundertealte Tradition unter Druck. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Reis braucht Wasser.
Die Einzelheiten
Denn er wächst nicht nur durch das Wasser, er wächst auch im Wasser. Im Norden Italiens, in der Tiefebene zwischen Turin und Mailand, wird er seit dem späten Mittelalter angebaut. Wenn im Frühling die Samen ausgesät werden, reiht sich dort ein schimmerndes Reisfeld an das nächste.
Die Bauern fluten ihre Felder und tauchen die Landschaft so in ein herrliches Blau, nur getrennt von schmalen Dämmen, ein paar Bäumen und ungeteerten Wegen. Oder den „cascine“, den für die Gegend typischen Bauerngehöften aus Steinen oder Ziegeln. Später, wenn die Pflänzchen allmählich größer werden, leuchten die Felder stechend grün.
Und noch später, kurz vor der Ernte, strahlen sie in einem satten Gold. Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen Für Maria Grazia Barbero sind dies die Farben ihrer Kindheit.
Was Experten sagen
Sie ist mit dem Reis aufgewachsen und hat ihn später zum Beruf gemacht. Seit fast vierzig Jahren arbeitet sie für die Reisbörse in Vercelli. Es ist die wichtigste Reisbörse Europas, und sie funktioniert noch fast so wie vor einem halben Jahrhundert, als sie das erste Mal öffnete.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Immer dienstags treffen sich Bauern und Händler in einem großen, marmornen Saal. Mit Aktentaschen und Plastiktüten voll Reis stehen sie an kleinen Tischen, preisen ihre Waren an, diskutieren und feilschen über Mengen und Preise.
Mal klingelt ein Handy, Computer gibt es aber keine. Es gilt: der Handschlag. Barbero ist nah dran an diesen Geschäften.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





