
KNDS: Panzerbauer will mit Börsengang auf höheren Kurs warten
Rüstungsaktien im Sinkflug Panzerbauer KNDS will mit Börsengang auf höheren Kurs warten Noch vor der Sommerpause hätte der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS an die Börse gehen sollen. Dort hat die Branche...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Rüstungsaktien im Sinkflug Panzerbauer KNDS will mit Börsengang auf höheren Kurs warten Noch vor der Sommerpause hätte der deutsch-französische Rüstungskonzern KNDS an die Börse gehen sollen. Dort hat die Branche momentan allerdings keinen stabilen Stand. 46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Prototyp eines KNDS-Panzers in Frankreich Foto: Alice Sacco / Rüstungsaktien haben an Wert verloren. Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS zieht daraus nun Konsequenzen und schiebt seinen Börsengang auf die lange Bank.
Die Einzelheiten
Die Aktionäre hätten das Unternehmen informiert, sie wollten die Börsenpläne erst wieder aufnehmen, wenn sich das Marktumfeld für Rüstungsaktien in Europa verbessere, teilte KNDS am Mittwochabend mit. KNDS hatte eigentlich noch vor der Sommerpause an die Börsen in Paris und Frankfurt gehen wollen. Die Vorbereitungen seien praktisch abgeschlossen, in den Gesprächen mit Investoren habe sich gezeigt, dass diese auch an die langfristige Strategie von KNDS glaubten, erklärte der Konzern.
Die Branche war an der Börse allerdings unter Druck geraten: Der größte Rivale Rheinmetall hatte in den vergangenen Tagen massiv an Wert verloren. Die »Financial Times« hatte am Dienstagabend berichtet, dass wichtige Investoren gegenüber KNDS erklärt hätten, die Bewertung des Unternehmens liege beim Börsengang nur bei rund zwölf Milliarden Euro. Banker hatten zuvor 15 Milliarden Euro für realistisch gehalten.
Mehr zum Thema Kosten von bis zu 7,2 Milliarden: Haushaltsausschuss stimmt Einstieg des Bundes beim Panzerbauer KNDS zu Deutsch-französischer Panzerhersteller: So viel bezahlt die Bundesregierung für den Einstieg bei KNDS Von Matthias Gebauer, Martin Hesse, Paul-Anton Krüger und Gerald Traufetter Leopard-2-Hersteller: Rüstungskonzern KNDS lässt Kleinanleger beim Börsengang außen vor Vergangene Woche hatte der Bundestag grünes Licht für den Einstieg des Bundes bei KNDS gegeben. Damit kann die Bundesregierung ein Aktienpaket von 40 Prozent von den bisherigen deutschen Eigentümerfamilien übernehmen. Die Kosten für den Anteilserwerb sollten nach SPIEGEL-Informationen bis zu 7,2 Milliarden Euro betragen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




