
KNDS: Warum es richtig ist, dass der Staat beim Panzerbauer einsteigt
meinung Hersteller von Kampfpanzern Ob es richtig ist, dass der Staat beim Panzerbauer KNDS einsteigt? Ja. Aus drei Gründen Der SPIEGEL-Leitartikel von Gerald Traufetter Deutschland will sich mit 40 Prozent beim...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. meinung Hersteller von Kampfpanzern Ob es richtig ist, dass der Staat beim Panzerbauer KNDS einsteigt? Aus drei Gründen Der SPIEGEL-Leitartikel von Gerald Traufetter Deutschland will sich mit 40 Prozent beim deutsch-französischen Panzerbauer KNDS einkaufen. Damit sendet Berlin ein starkes Signal gegen die imperialen Gelüste Wladimir Putins.
19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Leopard-2-Panzer bei einer Übung im niedersächsischen Munster Foto: Markus Schreiber / AP / dpa Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Billig wird das Ganze nicht. Die Bundesregierung plant, 40 Prozent Anteile am Panzerbauer KNDS zu kaufen.
Das könnte locker einen hohen, einstelligen Milliardenbetrag kosten. Der Staat sichert sich damit die Kontrolle über das deutsch-französische Rüstungsunternehmen, das den Kampfpanzer Leopard, Panzerhaubitzen und Radpanzer herstellt. Es ist eine strategische Entscheidung, und sie ist richtig – aus mehreren Gründen.
Gerald Traufetter Gerald Traufetter ist Chefkorrespondent im Wirtschaftsressort des SPIEGEL E-Mail Erstens: Deutschland und Europa müssen sich auch ohne die USA gegen das imperiale Russland verteidigen können. Die Zeit drängt, denn es gibt ernst zu nehmende Analysen, dass Wladimir Putin schon in ein paar Jahren ein Nato-Land angreifen könnte. Die russische Regierung hat auf Kriegswirtschaft umgestellt.
Was Experten sagen
Nur im militärischen Konflikt mit fremden Mächten kann Putin seine Herrschaft erhalten. Zweitens: Deutschland braucht eine heimische Rüstungsindustrie, die Kriegsgerät in Serie herstellt, nicht wie bisher in Manufaktur. Mit dem Einstieg bei KNDS kann der Staat die Investitionen sicherstellen, die dafür langfristig nötig sind.
Drittens: Die Anteile sichern auch Kontrolle. Denn bislang tritt der Staat bei den Rüstungskonzernen als Kunde auf und muss die Preise zahlen, die die Unternehmen verlangen. Konzerne wie Rheinmetall rufen gerade horrende Summen auf.
Der Verdacht liegt nahe, dass sie die prekäre verteidigungstechnische Lage des Landes ausnutzen. Kompliziertes KonsortiumWichtiger aber ist, dass es sich bei KNDS um ein Schlüsselunternehmen handelt. Hervorgegangen ist es aus der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann in München und dem französischen Nexter.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




