
Kölner Dom: Ab heute wird Eintritt bezahlt
Für Denkmalschutz und Betrieb Ab heute kostet der Besuch des Kölner Doms zwölf Euro Der Kölner Dom ist vieles, Wallfahrtskirche, Meisterwerk der Gotik und Touristenmagnet. Für eben die kostet der Eintritt nun zwölf...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Für Denkmalschutz und Betrieb Ab heute kostet der Besuch des Kölner Doms zwölf Euro Der Kölner Dom ist vieles, Wallfahrtskirche, Meisterwerk der Gotik und Touristenmagnet. Für eben die kostet der Eintritt nun zwölf Euro. Es gibt aber auch Ausnahmen.
Wer kommt noch umsonst rein? 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Wahrzeichen der Rheinmetropole: Der Kölner Dom Foto: Oliver Berg / dpa Der Kölner Dom ist eines der bekanntesten Gotteshäuser in Deutschland – er ist nationales Wahrzeichen, Wallfahrtskirche und ein Meisterwerk der Gotik. Seit 1996 steht das Gebäude auf der Unesco-Welterbeliste, gilt damit als unersetzlicher Kulturschatz der Menschheit. Jetzt wird der Ruhm des Bauwerks monetarisiert.
Seit heute müssen Besucher zwölf Euro zahlen, wenn sie den Innenraum der Kathedrale inspizieren wollen. Die Eintrittsgelder sollen unter anderem die gestiegenen Kosten für den Schutz des Denkmals abdecken, teilte das Domkapitel mit. Mehr zum Thema Geplantes Eintrittsgeld im Kölner Dom: »Einige Besucher verhalten sich immer respektloser« Aufgezeichnet von Christian Düring Streit über Kosten für Besuch: Ex-Dombaumeisterin kritisiert geplantes Eintrittsgeld für Kölner Dom Der Preis gilt an den meisten Tagen und für die meisten Besucher.
Aber es gibt auch Ausnahmen: An bestimmten Tagen im Jahr soll der Kölner Dom kostenfrei für alle sein: Etwa vom 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige, bis zum darauffolgenden Sonntag, außerdem am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, am 3.
Was Experten sagen
Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, sowie zur Dreikönigswallfahrt Ende September. Auch Gläubige haben Vorteile: Gottesdienstbesucher, Betende sowie Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins haben über den Nordeingang kostenfrei Zutritt. Sie erhalten jedoch nur zu bestimmten Bereichen Zugang.
Zahlende Gäste kommen über den Westeingang und können den gesamten Kirchenraum besichtigen. Ausgenommen von den neuen Ticketpreisen sind außerdem Kinder bis 13 Jahre und Menschen mit Schwerbehinderung.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





