
Krieg im Nahen Osten: Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab
Krieg im Nahen Osten Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab Einer zwischen Israel und Libanon vereinbarten Waffenruhe hat die Hisbollah eine Absage erteilt. Das Abkommen sei ein »Fahrplan zur Zerstörung eines Teils...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krieg im Nahen Osten Hisbollah lehnt Waffenruhe mit Israel ab Einer zwischen Israel und Libanon vereinbarten Waffenruhe hat die Hisbollah eine Absage erteilt. Das Abkommen sei ein »Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils«. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Mann fährt auf einem Motorrad mit einer Hisbollah-Flagge und einem Bild des Hisbollah-Führers Kassim durch Beirut Foto: Bilal Hussein / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Hisbollah im Libanon hat die jüngst getroffenen Bedingungen für eine Waffenruhe mit Israel abgelehnt.
»Das angekündigte Abkommen ist ein Fahrplan zur Zerstörung eines Teils des libanesischen Volkes und zur Unterwerfung des übrigen Teils«, hieß es in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung von Hisbollah-Chef Naim Kassim. Kassim lehnte insbesondere Forderungen nach einer Entwaffnung der von Iran unterstützten Organisation ab. Eine Auslegung der Waffenruhe, nach der die Hisbollah ihre Angriffe einstellen müsse, während die israelischen Angriffe andauerten, komme einer »Kapitulation« gleich.
Kassim betonte, die Hisbollah habe niemandem zugesagt, auf »Widerstand oder Vergeltung« zu verzichten. Solange die Angriffe anhielten, werde die Organisation ihre militärischen Aktionen fortsetzen. »Wir lehnen jede Verknüpfung zwischen der Existenz des Widerstands und dem Ende der Aggression oder dem Rückzug Israels ab«, hieß es.
Was Experten sagen
Vereinbarung sieht Pilotzonen vorLibanesische und israelische Vertreter haben unlängst in Washington die »Umsetzung einer Waffenruhe« vereinbart – vorausgesetzt, die Hisbollah stoppt ihre Angriffe auf Israel. Dem hat die Miliz nun eine Absage erteilt. Laut der Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon sollten dabei sogenannte Pilotzonen unter »exklusiver Kontrolle« der libanesischen Armee geschaffen werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung .
Zudem sollten in der Woche vom 22. Juni weitere direkte Gespräche geführt werden, um ein umfassendes Abkommen zu erzielen und weitere offene Fragen zu klären. Mehr zum Thema Friedensmission Unifil: Erneut Blauhelmsoldat bei Angriff im Südlibanon getötet Israelkonflikt in der SPD: Über dieses Thema wollen Klingbeil und Bas lieber nicht reden Von Sophie Garbe und Andreas Niesmann Angriff im Südlibanon: Israel feiert symbolischen Sieg – und fürchtet die Drohnen der Hisbollah Von Amin Al Magrebi und Christoph Reuter Beide Seiten schränkten in ihrer Erklärung zugleich ein, dass die Umsetzung einer Waffenruhe »von einer vollständigen Einstellung der Angriffe der Hisbollah« auf Israel abhänge.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





