
Kritik an DB nach Komplettausfall: „Von einer Katastrophe zur nächsten“
Kritik an DB nach Komplettausfall : „Von einer Katastrophe zur nächsten“ Von Thiemo Heeg 25.06.2026, 18:52Lesezeit: 3 Min. Güterwaggons auf der Zugbildungsanlage im Rangierbahnhof Halle/SaaledpaNach dem bundesweiten...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Kritik an DB nach Komplettausfall : „Von einer Katastrophe zur nächsten“ Von Thiemo Heeg 25. 2026, 18:52Lesezeit: 3 Min. Güterwaggons auf der Zugbildungsanlage im Rangierbahnhof Halle/SaaledpaNach dem bundesweiten Zugstillstand kommt aus der Wirtschaft heftige Kritik an der Bahn.
DB-Chefin Palla verspricht unterdessen spürbare Fortschritte bis 2030. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Auch am Tag danach hat der Komplettausfall des Schienenverkehrs in Deutschland wegen einer Zugfunkstörung die Gemüter bewegt. Während Politiker auf schnelle Aufklärung drängten, zeigte sich die Wirtschaft empört.
Die Einzelheiten
Die Deutsche Bahn leiste sich eine Serie von Fehltritten, und das seit Jahren, hieß es. „Die DB Infrago als Infrastrukturbetreiberin schlittert von einer Katastrophe zur nächsten und reißt den Schienengüterverkehr mit“, sagte die Geschäftsführerin des Verbandes Die Güterbahnen, Neele Wesseln. Die Unternehmen seien gezwungen, nur noch im Krisenmodus zu agieren.
„Das beeinträchtigt nicht nur Lieferketten und die Motivation der Angestellten, sondern treibt Kunden zurück auf die Straße. “ Der Verband verwies auf mehrere nach seiner Ansicht in letzter Zeit von der DB zu verantwortende Pannen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Dazu gehöre „das zweiwöchige Chaos rund um Himmelfahrt im Norden“. Im Mai war es den Angaben zufolge im Raum Hannover und auf den Nord-Süd-Achsen zu massiven Rückstaus auf der Schiene, zu Zugstillständen und „faktischen Netzblockaden“ gekommen. Ausgerechnet die Verkehre zum Hamburger Hafen, dem wichtigsten deutschen Seehafen für den Schienengüterverkehr, seien besonders betroffen gewesen.
Was Experten sagen
Die Schuld schob die Lobbyorganisation der DB-Cargo-Konkurrenten dem Baustellen- und Kapazitätsmanagement von DB Infrago zu. Es fehlten funktionierende Notfall- und Krisenkonzepte für den Güterverkehr. Diagnose: KontrollverlustDer Güterbahnenverband diagnostizierte einen Kontrollverlust der DB Infrago.
Dem dürfe der Bund nicht länger tatenlos zusehen. „Es ist höchste Zeit für ein unabhängiges Bundesamt für Schieneninfrastruktur, das den Infrastrukturbetreiber steuert“, sagte Geschäftsführerin Wesseln. Der Verkehrsausschuss im Bundestag sei aufgefordert, „diese Chaosserie ganz oben auf seine Agenda zu setzen, und den Handlungsdruck zu erhöhen“.
Nun ist es nicht so, dass die DB-Tochtergesellschaft Infrago staatlich nicht kontrolliert wird. Das Eisenbahn-Bundesamt überwacht Betrieb und Sicherheit, die Bundesnetzagentur reguliert den Zugang zur Infrastruktur und die Nutzungsentgelte. Zudem gilt Infrago anders als der Vorgänger DB Netz seit der Gründung 2024 als „gemeinwohlorientiert“ – dafür steht die Abkürzung „go“.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





