
Libanon: Fernsehen zeigt zum ersten Mal Interview mit Israeli
Trotz Boykottgesetz von 1955 Libanesisches Fernsehen zeigt zum ersten Mal Interview mit Israeli Im Libanon steht seit Jahrzehnten jeglicher Kontakt mit Bürgern des jüdischen Staats unter Strafe. Nun hat erstmals ein...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Trotz Boykottgesetz von 1955 Libanesisches Fernsehen zeigt zum ersten Mal Interview mit Israeli Im Libanon steht seit Jahrzehnten jeglicher Kontakt mit Bürgern des jüdischen Staats unter Strafe. Nun hat erstmals ein israelischer Journalist ein Interview im Fernsehen gegeben. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rauchschwaden nach einem israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Arnoun Foto: dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Zum ersten Mal hat ein jüdischer Israeli ein Interview im libanesischen Fernsehen gegeben.
Der Kontakt gilt der libanesischen Justiz zufolge als Kollaboration mit einem Feindstaat, da sich beide Staaten völkerrechtlich im Kriegszustand befinden. Der Journalist und Nahostexperte Barak Ravid sprach mit LBCI-Moderator Toni Mrad über die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah sowie über Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe. Auf die Frage nach aktuellen Verhandlungen sagte Ravid, die Gespräche seien noch im Gange.
Die Ablehnung des jüngsten Waffenruhevorschlags durch die Hisbollah bewertete er als taktischen Schachzug, um die eigene Verhandlungsposition in den von den USA vermittelten Gesprächen zu stärken. Das Boykottgesetz im Libanon vom 23. Juni 1955 verbietet jegliche direkte oder indirekte Interaktion von libanesischen Staatsbürgern oder Unternehmen mit israelischen Entitäten, Bürgern oder im Interesse Israels handelnden Personen.
Was Experten sagen
In einem Post auf der Onlineplattform X schrieb Ravid, das Interview zeige Veränderungen im Land wegen einer »geschwächten iranischen Achse«. Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von X. com, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird.
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung Der 46 Jahre alte Ravid gilt als außerordentlich gut vernetzt. Seine Schwerpunktthemen sind die amerikanisch-israelischen Beziehungen sowie die Diplomatie mit Schwerpunkt Nahost.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





