
Opec+ will ein bisschen mehr Öl fördern
Knapper Rohstoff Opec+ will ein bisschen mehr Öl fördern Die Opec+-Mitgliedstaaten wollen ab Juli etwas mehr Öl produzieren. Knapp 200.000 Barrel pro Tag sollen es sein. Es ist eine minimale Steigerung angesichts der...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Knapper Rohstoff Opec+ will ein bisschen mehr Öl fördern Die Opec+-Mitgliedstaaten wollen ab Juli etwas mehr Öl produzieren. 000 Barrel pro Tag sollen es sein. Es ist eine minimale Steigerung angesichts der globalen Ausfälle.
34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ölförderung in Saudi-Arabien Foto: MARWAN NAAMANI/ Die Opec+-Mitgliedstaaten haben beschlossen, die Ölförderquote für Juli um 188.
Die Einzelheiten
000 Barrel pro Tag anzuheben. Das sei in einer Videokonferenz der Ölminister der wichtigsten Länder beschlossen worden, hieß es in einer Erklärung der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec+). Zu diesen gehören Saudi-Arabien, Russland, Irak, Kuwait, Kasachstan, Algerien und Oman.
Die Erhöhung diene »einer Stabilisierung des Ölmarktes«, hieß es offiziell als Begründung. Die sieben Länder sähen aber auch eine Gelegenheit, »ihre Gewinne in einer Zeit historisch hoher Ölpreise zu steigern«. Jorge Leon, Analyst bei Rystad Energy, sagte, der Anstieg der Fördermenge spiele »kaum eine Rolle, solange die Straße von Hormus gesperrt bleibt«.
Es mangele auf dem Markt nicht »an Ankündigungen von Förderquoten, sondern an tatsächlichen Barrel, die auch wirklich bewegt werden können«, betonte er. Die angekündigte Erhöhung der Fördermenge um 188. 000 Barrel pro Tag sei eher »ein politisches Signal als eine echte Angebotssteigerung«.
Was Experten sagen
Mehr zum Thema Opec-Austritt der Emirate: Das Ölkartell kollabiert Von Stefan Schultz Weiter gab Leon zu bedenken, dass sich im Fall einer Öffnung der Straße von Hormus die Angst vor einer Verknappung auf dem Markt schnell in eine Angst vor einem Überangebot verwandeln könne. Iran hatte die für den weltweiten Transport von Rohöl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus nach dem Beginn der Angriffe Israels und der USA Ende Februar de facto gesperrt. Im Gegenzug hatten die USA Mitte April eine Blockade iranischer Häfen verfügt.
Die Sperrung durch Teheran hat die Öl- und Spritpreise weltweit in die Höhe schießen lassen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





