
Mann nach Auftragsmord an dreifacher Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt
Prozess in Augsburg Mann nach Auftragsmord an dreifacher Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt Eine 30-Jährige wird zu Hause erschossen, ihre Kinder sind dabei. Nun wurde der Ziehsohn des Ex-Partners der Frau schuldig...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Prozess in Augsburg Mann nach Auftragsmord an dreifacher Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt Eine 30-Jährige wird zu Hause erschossen, ihre Kinder sind dabei. Nun wurde der Ziehsohn des Ex-Partners der Frau schuldig gesprochen, ihm sollen 1000 Euro Belohnung für die Tat versprochen worden sein. 03 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der Angeklagte bei der Verhandlung im Landgericht Augsburg mit seinen Anwälten Foto: Stefan Puchner / dpa / picture alliance Das Landgericht Augsburg hat einen 30 Jahre alten Mann wegen eines Auftragsmords an einer dreifachen Mutter zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Strafkammer ging beim Urteil davon aus, dass der ehemalige Freund der Frau das Verbrechen veranlasst hat.
Die Einzelheiten
Der 43 Jahre alte Ex-Partner habe die Pistole und Munition besorgt und dem Angeklagten 1000 Euro Belohnung für das Verbrechen versprochen, sagte der Vorsitzende Richter Michael Eberle. Der Angeklagte ist der Ziehsohn des 43-Jährigen aus einer früheren Beziehung. Die 30-jährige Frau war im Mai 2025 zu Hause mit vier Kopfschüssen getötet worden.
Zwei der drei kleinen Kinder waren daheim und erlebten das Verbrechen. Die acht Jahre alte Tochter rief die Großmutter an, als sie die Mutter blutüberströmt am Boden entdeckte. Festnahme während des ProzessesZwei der drei Kinder der Frau stammen aus der Beziehung mit dem 43-Jährigen.
Die Frau hatte sich etwa einen Monat vor dem Verbrechen von dem Mann getrennt. Daraufhin soll der Ex-Partner aus Eifersucht zunächst seinen Ziehsohn wie einen Detektiv auf die Frau angesetzt haben, dann soll es zu dem Mordplan gekommen sein. Der 43-Jährige, der zunächst noch als Zeuge in dem Prozess befragt wurde, wurde während des laufenden Prozesses wegen des Verdachts der Anstiftung zum Mord festgenommen.
Was Experten sagen
Er sitzt nun in Untersuchungshaft. Sollte die Staatsanwaltschaft auch ihn anklagen, würde der Fall voraussichtlich in einem weiteren Prozess erneut verhandelt. Mehr zum Thema Prozess in Augsburg: Neunjährige muss vor Gericht über Mord an ihrer Mutter aussagen Gewalt gegen Frauen und Mädchen: Am gefährlichsten sind Momente der Trennung Von Juliane Löffler, Rina Wilkin und Christoph Winterbach Gewalttat in Hamburg: Die Tötung der Stefanie W.
Von Julia Jüttner Die Richter stellten auch die besondere Schwere der Schuld fest. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, wäre eine Freilassung des Mannes nach 15 Jahren auf Bewährung erheblich erschwert. Mit dem Schuldspruch folgte das Gericht dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
Die Anwälte des Angeklagten hatten einen Freispruch gefordert. Sie argumentierten, dass der Ex-Partner die Frau selbst erschossen habe.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





