
Marinemission am Golf: Iran will keine deutschen Minenräumer
Marinemission am Golf : Iran will keine deutschen Minenräumer Von Friederike Böge, Istanbul 30.06.2026, 11:25Lesezeit: 3 Min. Tanker und Frachtschiffe Mitte Juni im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Marinemission am Golf : Iran will keine deutschen Minenräumer Von Friederike Böge, Istanbul 30. 2026, 11:25Lesezeit: 3 Min. Tanker und Frachtschiffe Mitte Juni im Golf von Oman, entlang der Schifffahrtsrouten zwischen der Straße von Hormus und dem Arabischen MeerdpaTeheran bezeichnet die von Frankreich vorangetriebene Marinemission in der Straße von Hormus als Provokation.
Das Land beansprucht die volle Kontrolle über die Meerenge. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Iran lehnt die von Frankreich und Großbritannien geplante internationale Marinemission zur Sicherung der Straße von Hormus ab. „Laut dem Memorandum von Islamabad wird die Minenräumung allein von Iran vorgenommen und von keinem anderen Land.
Die Einzelheiten
Wir werden eine solche Aktion grundsätzlich nicht erlauben“, schrieb der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi am Montagabend auf der Plattform X. „Die Situation ist heikel und komplex. Wir raten Frankreich dringend dazu, sie mit seinen Provokationen nicht noch mehr zu verkomplizieren.
“ Es ist das erste Mal, dass sich das Regime in Teheran überhaupt öffentlich zu der geplanten Marinemission äußert, die schon seit Wochen vorbereitet wird. Auch die Bundesregierung hat eine deutsche Beteiligung in Aussicht gestellt. Unter anderem wird der Einsatz des Minenjagdboots Fulda erwogen.
In Paris hieß es bislang, man sei dazu mit Iran im Gespräch. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Mit seiner öffentlichen Abfuhr an Frankreich reagierte Gharibabadi auf eine Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Was Experten sagen
Dieser hatte nach einem Treffen mit dem Sultan von Oman, Haitham bin Tarik, am Montag in Paris aufX geschrieben: „Wir haben beschlossen, in Zusammenarbeit mit unseren Partnern die Minenräumung der Meerenge zu unterstützen, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten. “Iran misstraut Omans DiplomatieDie gereizte Reaktion aus Teheran zeigt, dass Iran auch nach der Unterzeichnung des Memorandums die volle Kontrolle über die Meerenge für sich in Anspruch nimmt. Die Revolutionsgarde betrachtet es als ihren wichtigsten Erfolg im Krieg mit Amerika und Israel, die Weltwirtschaft durch Einschränkung der Schifffahrt in der Straße von Hormus jederzeit unter Druck setzen zu können.
Diesen Hebel will Iran auch in den weiteren Verhandlungen mit Washington nutzen, um möglichst viele amerikanische Konzessionen gegen möglichst wenige Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm zu erreichen. Amerika übt derweil Druck auf Oman aus, dabei zu helfen, Handelsschiffe durch eine alternative, von Iran nicht genehmigte Route entlang der omanischen Küste zu navigieren. Macrons Äußerungen über sein Gespräch mit dem Sultan von Oman betrachtet Teheran offenbar als weiteren Versuch, Iran die Kontrolle über die Meerenge zu entreißen.
Das von Iran und Amerika unterzeichnete Memorandum bleibt in dieser Frage vage.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




