
Mars-Orbiter Maven ist nach monatelanger Funkstille offiziell tot
Nasa-Mission Mars-Orbiter Maven ist nach monatelanger Funkstille offiziell tot Mission beendet: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat sich von der Marssonde Maven verabschiedet. Über ein Jahrzehnt hatte sie den roten...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Nasa-Mission Mars-Orbiter Maven ist nach monatelanger Funkstille offiziell tot Mission beendet: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat sich von der Marssonde Maven verabschiedet. Über ein Jahrzehnt hatte sie den roten Planeten aus der Nähe erforscht – und dabei etwa besondere Polarlichter entdeckt. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Künstlerische Darstellung von Maven auf Marsmission Foto: NASA / Goddard / University of Colorado / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Mehr als elf Jahre lang hat sie Daten vom Roten Planeten geliefert – jetzt trauert die US-Raumfahrtbehörde Nasa um ihre Mars-Sonde Maven.
Das Ende der Mission komme dem »Verlust eines geliebten Menschen« gleich, sagte Projektmanager Mike Moreau auf einer Pressekonferenz laut dem Raumfahrtportal »Space. Der Kontakt zu Maven war im Dezember 2025 abgebrochen; nach monatelanger Funkstille gilt die Sonde nun als nicht mehr zu retten. Dezember 2025 zum letzten Mal ein Signal zur Erde geschickt.
Dieses Signal wurde von einem Netzwerk aus Bodenstationen empfangen, dem Deep Space Network (DSN). Dann flog die sonnenbetriebene Sonde von der Erde aus gesehen hinter den Mars, sodass kein Kontakt möglich war. Als sie wieder hinter dem Planeten hervorkam, zeigten die Daten: Maven war in den Sicherheitsmodus gegangen und drehte sich unkontrolliert.
Was Experten sagen
Durch diese schnelle Rotation konnten die Batterien offenbar nicht mehr richtig geladen werden, sie entluden sich – was laut der Nasa letztlich das Aus der Sonde bedeutete. Seitdem waren alle Versuche, mit Maven Kontakt aufzunehmen, erfolglos, wie die Raumfahrtbehörde am Mittwoch in einer Mitteilung erklärte. Die bisherigen Ergebnisse erklären noch nicht, warum der Fehler genau passiert ist.
Ein Team der Nasa versucht, die Ursache zu finden. Ein ausführlicher Abschlussbericht soll noch 2026 vorliegen. Mehr zum Thema Mehr als zehn Jahre im All: Nasa verliert Kontakt zur Marssonde »Maven« Nach Explosion bei Raketentest: Schwerer Rückschlag für Blue Origin – Reparaturen an Startrampe könnten bis 2028 dauern Mission »Moonfall«: Die Nasa möchte einen Drohnenschwarm zum Mond schicken Von Christoph Seidler Sonnenstürme, Polarlichter, Komet 3I/ATLASMaven war im November 2013 mit einer Atlas-V-Rakete von United Launch Alliance gestartet und erreichte zehn Monate später den Orbit um den Mars.
Während der Mission veröffentlichte das Maven-Wissenschaftsteam mehr als 800 Facharbeiten, weitere Veröffentlichungen sind geplant.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





