
Maya-Stätte: Archäologen entschlüsseln Namen eines Astronoms und Mathematikers
»Weißbrustfuchs« Archäologen entschlüsseln Namen eines Maya-Astronomen Vor etwa 1200 Jahren stellte ein Gelehrter der Maya komplexe Berechnungen an. Seinen Namen haben Forschende nun Mikrotexten in einer Kammer der...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. »Weißbrustfuchs« Archäologen entschlüsseln Namen eines Maya-Astronomen Vor etwa 1200 Jahren stellte ein Gelehrter der Maya komplexe Berechnungen an. Seinen Namen haben Forschende nun Mikrotexten in einer Kammer der Ruinenstadt Xultún zugeordnet. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Die Maya bauten komplexe Tempelanlagen – etwa in Tikal in Guatemala Foto: Pablo Villota / Cavan Images / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Mit der Entschlüsselung von Wandzeichen aus Ruinen der Maya haben Archäologen in Guatemala den Namen eines Astronomen und Mathematikers der einstigen Zivilisation ermittelt.
Kulturminister Luis Méndez sagte, es handele sich um die bisher einzige Arbeit, die einem Mathematiker aus der Phase der Maya-Klassik zugeordnet werden könne. Diese Phase dauerte von 250 bis 900 nach Christus und gilt als Blütezeit der Zivilisation. Die Wissenschaftler um Heather Hurst vom Skidmore College im US-Bundesstaat New York untersuchten astronomische Berechnungen an der Wand einer Kammer in der Maya-Ruinenstadt Xultún.
Die Formel ende mit einem Namen und schreibe das Werk somit einem Mann namens Sak Tahn Waax zu – das bedeute so viel wie »Weißbrustfuchs«, berichten die Forschenden im Fachjournal »Antiquity«. Sie gehen davon aus, dass der Gelehrte im 8. Xultún liegt im Nordosten Guatemalas.
Was Experten sagen
Die von den Forschenden untersuchte Kammer war 2010 bei Ausgrabungen entdeckt worden. »Im Korpus der Maya-Texte einzigartig«Die Innenwände der Kammer seien mit Porträts sitzender und kniender Männer unterschiedlichen Alters und Standes bemalt, berichten Heather Hurst und ihre Kollegen. Außerdem gebe es an den Wänden 52 Mikrotexte.
Sie stammten von Maya-Mathematikern und beschrieben die Zyklen von Himmelskörpern relativ zur Erde und zueinander. Ein Teil davon sei mit dem Namen »Weißbrustfuchs« verbunden. Dabei bleibe allerdings unklar, ob der Gelehrte die Berechnungen selbst an die Wand schrieb oder ob eine andere Person damit auf ihn verwies, erklären die Forschenden.
»In jedem Fall handelt es sich um eine direkte persönliche Zuschreibung mathematischer und astronomischer Arbeit, die im Korpus der Maya-Texte einzigartig ist. « Mehr zum Thema Überwuchert vom Dschungel Mexikos: Unberührte Maya-Stätte entdeckt – welche Schätze liegen dort verborgen? Ein Interview von Julia Köppe 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Mexiko: Forscher entdecken älteste und größte Monumentalanlage der Maya 4 Min Zur Merkliste hinzufügen 4 Min Zur Merkliste hinzufügen Kürzungspläne an Berliner Hochschule: »Leute, studiert Archäologie!
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