
Medizin: Studentinnen berichten über Belästigung auf dem Deutschen Ärztetag
Medizinstudentinnen über Belästigung auf dem Ärztetag »Ich muss dich jetzt einfach mal drücken« Unnötig viele Berührungen, Hände auf dem Rücken, auf dem Gesäß: Studentinnen werfen Teilnehmern auf dem Deutschen Ärztetag...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Medizinstudentinnen über Belästigung auf dem Ärztetag »Ich muss dich jetzt einfach mal drücken« Unnötig viele Berührungen, Hände auf dem Rücken, auf dem Gesäß: Studentinnen werfen Teilnehmern auf dem Deutschen Ärztetag massives Fehlverhalten vor. Was hat sich seitdem getan? Wir haben nachgefragt.
Ein Interview von Nadine Wolter 21. 35 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die Eröffnung des Deutschen Ärztetags im Kuppelsaal in Hannover. Foto: Bernhard Herrmann / IMAGO Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Sie hatten bereits auf dem Deutschen Ärztetag eine Rede gehalten. Dann bestiegen die Medizinstudentinnen erneut die Bühne. Vor dem versammelten Plenum berichteten die Abgesandten der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (BMVD) am vergangenen Wochenende von sexuell motivierten Übergriffen, die die fünf Studentinnen während des Ärztetags erlebt hatten.
Eine von ihnen ist Cecilia Correa. Wir haben mit ihr gesprochen. SPIEGEL: Sie und drei Ihrer Mitstudentinnen haben auf dem Deutschen Ärztetag vor dem Plenum angesprochen, wie herabwürdigend Sie den Umgang einiger Teilnehmer mit Ihnen empfunden haben.
Was Experten sagen
Wie ist es dazu gekommen? Correa: Es hat sich über die Woche angesammelt, die Übergriffe und Situationen, in denen wir uns als junge Frauen unwohl gefühlt haben. Bei einer Abendveranstaltung am Donnerstag gab es besonders viele unangenehme Situationen, am Freitag haben wir uns dann darüber ausgetauscht.
Wir wollten das nicht schon wieder hinnehmen, es hat uns einfach gereicht. Auch, weil es im vergangenen Jahr schon ähnliche Situationen gab. Wir hatten das Gefühl, etwas sagen zu müssen.
Deshalb haben wir beim Präsidium der Bundesärztekammer nachgefragt, ob wir ein zweites Mal reden dürfen. SPIEGEL: Sie hatten dann etwa 20 Minuten Zeit, um gemeinsam eine Rede zu schreiben, die Sie und eine weitere Studentin vor dem Plenum auf dem Deutschen Ärztetag gehalten haben. Correa: Wir wollten aufzeigen, was vorher konkret passiert ist: Kommentare über unser hübsches Auftreten als junge Frauen auf einer Fachtagung, unseren Körper, unser Aussehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




