
Mehr als 2000 Opfer: Interpol gelingt massiver Schlag gegen Menschenhändler
Mehr als 2000 Opfer : Interpol gelingt massiver Schlag gegen Menschenhändler 06.07.2026, 18:27Lesezeit: 2 Min. Ein Interpol-Mitarbeiter steht im Hauptsitz in Lyon. (Archivbild)dpaIm Rahmen der Aktion „Global Chain“...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Mehr als 2000 Opfer : Interpol gelingt massiver Schlag gegen Menschenhändler 06. 2026, 18:27Lesezeit: 2 Min. Ein Interpol-Mitarbeiter steht im Hauptsitz in Lyon.
(Archivbild)dpaIm Rahmen der Aktion „Global Chain“ nehmen Ermittler aus 59 Ländern mehr als tausend Verdächtige fest. Sie sollen Netzwerken von Menschenhändlern angehören. Unter den identifizierten Opfern sind auch Minderjährige.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App In einem Schlag gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern hat die Polizei aus 59 Ländern mehr als tausend Menschen auf vier Kontinenten festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol vom Montag in Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Die „Global Chain“ (Globale Kette genannte Aktion wurden von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt und von Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordiniert.
Insgesamt wurden laut Interpol mehr als 2000 Opfer identifiziert, die zur Prostitution gezwungen oder aber auf andere Kontinente zum Arbeiten geschickt wurden, wo sie etwa betteln oder sich an kriminellen Handlungen beteiligen mussten. Die Mehrzahl der Opfer aus 45 Ländern kam aus Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Moldau und Nepal. Zehn Prozent waren den Angaben zufolge minderjährig.
Die Täter suchten sich ihre Opfer gezielt unter vulnerablen Gruppen aus und täuschten oder nötigten sie, damit sie in andere Länder ausreisten. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Ermittler nehmen auch Verdächtige in Belgien festSo wurde in Brasilien ein internationales Netzwerk ausgehoben, das Menschen nach Kambodscha schickte und dort zur Arbeit in speziellen Zentren für Online-Betrug nötigte.
In Belgien nahmen die Ermittler 17 Verdächtige fest, die minderjährige Frauen in Online-Netzwerken rekrutiert und dann zur Prostitution in Belgien und Frankreich gezwungen hätten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





